Traditionelle Pferde- und Traktorensegnung
Viele Besucher kamen nach Hain
Niederdürenbach-Hain. In Niederdürenbach-Hain feiert man traditionell am Pfingstmontag das Pfingstfest, in dessen Mittelpunkt auch in diesem Jahr wieder die Pferde- und Traktorensegnung stand. Das Fest zu Ehren des hl. Wendelinus erfreut sich in der Region und darüber hinaus großer Beliebtheit und wurde in diesem Jahr bereits zum 64. Mal gefeiert. Alljährlich zieht es große Besucherscharen in den Ort unterhalb der Burg Olbrück.
Auch in diesem Jahr war dies der Fall. Man feierte in Hain mit sehr vielen Besuchern das diesjährige Pfingstfest. Pünktlich um 10 Uhr setzte sich die Prozession in Oberzissen in Richtung Hain zur Pferde- und Traktorensegnung in Bewegung. Zahlreiche Reiter und Traktoren begleiteten Kaplan Pater Timotheus in der Kutsche, die von Rudi Dauerböck gelenkt wurde, zur St. Wendelinuskapelle in Hain. Theo Heinze, der seit 1965 alljährlich an der Prozession teilnimmt, trug auch in diesem Jahr (zum 21. Mal) das Kreuz an der Spitze der Prozession. Pater Timotheus feierte mit den zahlreichen Gästen auf dem Vorplatz der Wendelinuskapelle eine Freiluftmesse, die musikalisch in bewährter Manier vom Brohltal-Blasorchester unter der Leitung von Oleg Beljak gestaltet wurde. Bereits zum 64. Mal feierte man den alten Brauch, der immer wieder neben den Teilnehmern auch zahlreiche Zuschauer und Besucher aus Nah und Fern anlockt. Andächtig feierten die Gläubigen den Freiluft-Gottesdienst mit und wohnten der anschließenden Segnung der Pferde, Traktoren und Ackergeräte bei. Über 40 Reiter und etwa die gleiche Anzahl Traktoren aller Größen und Gattungen hatten den Weg nach Hain gefunden. Pater Timotheus erbat die Fürsprache des hl. Wendelinus. Er bat um den Segen für die Tiere, die Fahrzeuge und ihre Lenker.
Die Pferdesegnung generell und auch speziell in Hain geht auf eine lange christliche Tradition zurück. Das Fest ist zu Ehren des hl Wendelinus als Schutzpatron der Schäfer und Bauern, des Viehs, gegen Viehseuchen, für gedeihliche Witterung und gute Ernte. Eine alte Bauernregel besagt: „Sankt Wendelin, verlass uns nie, schirm unsern Stall, schütz unser Vieh.“ Nach der Pferdesegnung begab man sich zur Burghalle, wo der SV Hain alles für einen zünftigen Frühschoppen und das ebenfalls schon traditionelle Erbsensuppenessen und schmackhafte Steaks und Würstchen vorbereitet hatte. Für die Durstigen gab es reichlich erfrischende Getränke am Ausschank. Später konnte man wieder bei Kaffe, Kuchen und frischen Waffeln der Hainer Waffelfrauen den Nachmittag ausklingen lassen.
Derweil unterhielt das Blasorchester Brohltal die Gäste musikalisch. Zur Freude der Kinder hatte man eine Hüpfburg aufgebaut. Auch Bürgermeister Johannes Bell und die beiden Ortsbeigeordneten Wolfgang Weitzel und Günter Stein nahmen an der Segnung teil und freuten sich, dass in diesem Jahr wieder so viele Gäste den Weg zur 64. Pferde- und Traktorensegnung in Hain gefunden hatten. Für viele Teilnehmer und Besucher wurde so die Pferde- und Fahrzeugsegnung ein Ganztagesereignis, dass man in guter Erinnerung behält. Man darf sicher sein, dass auch im kommenden Jahr wieder zahlreiche Gäste am Pfingstmontag bei dann hoffentlich strahlendem Wetter den Weg nach Hain finden und der 65. Pferde- und Traktorensegnung mit Interesse beiwohnen und dabei um Gottes Segen bitten werden.
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Über 40 Reiter und etwa die gleiche Anzahl Traktoren aller Größen und Gattungen hatten den Weg nach Hain gefunden.
Die Pferdesegnung generell und auch speziell in Hain geht auf eine lange christliche Tradition zurück.
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