Allgemeine Berichte | 15.06.2016

Weinfest „Esch macht Ernst“ avancierte zum Top-Event

Viele Hundert Weinfreunde gaben sich ein genüssliches Stelldichein

Die amtierenden Ernster Weinmajestäten luden die Festbesucher auf einen genussreichen Rundgang durch das Escher Weindorf ein.TE

Kaisersesch. Konnte das erste „Escher“ Weinfest im vergangenen Jahr noch als eine gelungene und gut besuchte Veranstaltung bezeichnet werden, so wurde die Neuauflage in diesem Jahr zu einem Top-Event mit Vorzeigecharakter. Zwar blieb der Ansturm der gewogenen Weinfreunde am frühen Samstagnachmittag noch überschaubar, doch spätestens mit der offiziellen Eröffnung entwickelte sich ein reger Zulauf. Der nahm am frühen Abend dann schnell das Ausmaß eines dichten Gedränges an, das die Besucheranzahl von 2015 noch um ein Vielfaches übertraf.

Zehn Winzer präsentierten vorzügliche Weingenüsse

Fruchtig-süße, feinherbe und trockene Weine hatten die zehn teilnehmenden Winzer aus Ernst in vorzüglicher Vielfalt im Angebot, was junge und erfahrene Genießer gerne im historischen Escher Ortskern verweilen ließ. Hier hatten die Kellermeister ihre Weinstände rund um den Alten Kinosaal unterhalb von Prison und Pfarrkirche aufgebaut und zu einem schmucken kleinen Weindorf zusammengefügt. Da wo der Theaterverein demnächst seine neue Open-Air-Aufführung „Besuch der alten Dame“ präsentiert, galt es jetzt die durchweg leckeren Tropfen aus dem Moselkrampen zu genießen.

Eröffnung des Weinfestes durch Bürgermeister Gerhard Weber

Unter der Schirmherrschaft von Peter Bleser, Parlamentarischer Staatssekretär im BM für Ernährung und Landwirtschaft, eröffnete Stadtbürgermeister Gerhard Weber das Wein-Event und konnte dabei auch auf die Unterstützung der amtierenden Ernster Weinmajestäten zurückgreifen. Die ließen sich ebenso wie die zahlreich anwesenden Weinfreunde nicht zweimal bitten, sich auf eine genussreiche Runde durch das urgemütliche Weindorf zu begeben. Dies auch in Begleitung der ehemaligen Moselwein-Königin und deutschen Weinprinzessin Ramona Sturm, die es sich nicht hatte nehmen lassen, dem Kaisersescher Weinfest ebenfalls einen Besuch abzustatten.

„Esch macht Ernst“, ein Motto, das inhaltlich und vor allem „gehaltvoll“ zutraf und die Verkoster des leckeren „Mosel“ durchweg begeisterte. Da war für jeden Gaumen etwas dabei, wie allenthalben gehört wurde, und dabei fand auch so mancher Verkoster schnell seinen eigenen Favoriten heraus. Zu den leckeren Weinen der „Ernscher“ ließen sich die Genießer überdies pikante und deftige Leckerbissen munden. Hier sorgten das Waldhotel Kurfürst, das Yumi-Hotel und die Brasserie „Alt Esch“ für ein schmackhaftes Angebot. Für einen flotten musikalischen Rahmen zeichneten die Aktiven des Musikvereins Ernst sowie die Swingin` Brass Band verantwortlich.

TE

Schon am frühen Abend war im kleinen Weindorf ein dichtes Gedränge von Weinfreunden zu verzeichnen.

Schon am frühen Abend war im kleinen Weindorf ein dichtes Gedränge von Weinfreunden zu verzeichnen.

Im historischen Ortskern von Kaisersesch fand kürzlich die Neuauflage des Weinfestes „Esch macht Ernst“ statt.

Im historischen Ortskern von Kaisersesch fand kürzlich die Neuauflage des Weinfestes „Esch macht Ernst“ statt.

Deftige und pikante Leckerbissen von versierten Kaisersescher Kochprofis rundeten das Angebot an Gaumenfreuden ab.

Deftige und pikante Leckerbissen von versierten Kaisersescher Kochprofis rundeten das Angebot an Gaumenfreuden ab.

Die amtierenden Ernster Weinmajestäten luden die Festbesucher auf einen genussreichen Rundgang durch das Escher Weindorf ein.Fotos: TE

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