Allgemeine Berichte | 18.04.2019

Evangelische Kirchengemeinde Friedrichssegen weckte mit echtem Esel Interesse an Karwoche

Viele Menschen begleiten Palmsonntags-Prozession

Die Prozession zu Palmsonntag zog von der Grundschule Friedrichssegen zur evangelischen Friedenskirche. Gut 130 Menschen erinnerten damit an den Einzug Jesu in Jerusalem.Foto: DekanatNassauer Land

Friedrichssegen/Rhein-Lahn-Kreis. Mit einer außergewöhnlichen Prozession hat die evangelische Kirchengemeinde Friedrichssegen auf die Bedeutung des Palmsonntags als Beginn der Karwoche aufmerksam gemacht. Sie zog nicht nur ein TV-Kamerateam an, sondern auch viele Menschen. Begleitet von einem echten Esel und dem Posaunenchor Braubach zogen Jung und Alt zur Erinnerung an den Einzug Jesu in Jerusalem zur Friedenskirche der Gemeinde.

Ein echter Esel, sonntags, direkt vor der Grundschule? Das zog die Menschen an. Wie schon vor fast 2000 Jahren. Nur dass der Esel damals nicht in Friedrichssegen, sondern in Jerusalem unterwegs war und Jesus in die Stadt brachte. An dieses Geschehen erinnerte die Prozession zu Palmsonntag in Friedrichssegen. Ähnlich wie damals begleiteten Groß und Klein den Esel und säumten den Weg mit frisch ergrünten Palmzweigen, denen der Sonntag seinen Namen verdankt.

Trotz jubelnder und „Hosianna!“ rufender Menschen sei Jesus nicht wie ein König, sondern auf einem „Armen-Leute-Tier“ nach Jerusalem gekommen, so Gemeindepfarrerin Antje Müller. Er habe keine Krone getragen und auch sonst keine Machtinsignien mit sich geführt, erklärte Müller in dem vollen Gotteshaus. Er sei als einer aus dem Volk gekommen und für alle Menschen mitten unter den Menschen gewesen, so Müller. Das Grün der Zweige – in Jerusalem werden es im Gegensatz zu Friedrichssegen echte Palmwedel gewesen sein – stehe für das Leben. „Sein Leben, das Jesus für seine Mitmenschen eingesetzt hat“, so die Theologin.

Gleichzeitig gehöre zum Leben auch der Tod, der mit Karfreitag und Karsamstag die Passionszeit beende. Jesus werde seinen Tod – den Tod am Kreuz, die Strafe für gemeine Verbrecher – geahnt haben. Dennoch sei er den Weg gegangen und habe damit für die Menschen, die an ihn glauben, ein neues Leben eröffnet. Das feiern die Christen an Ostern mit der Auferstehung.

Neben dem Esel trugen auch der Posaunenchor Braubach und Organistin Hannelore Syre zum gelungenen Gottesdienst bei. Ebenso die Kinder der Grundschule Friedrichssegen selbst. Sie übernahmen Lesung und Gebete und verdeutlichten mit Herz und Esel die Liebe Gottes zu den Menschen. Diese Botschaft war Jesus wichtiger als Krone, Schwert und ein edles Pferd.

Pressemitteilung Dekanat

Nassauer Land

Die Prozession zu Palmsonntag zog von der Grundschule Friedrichssegen zur evangelischen Friedenskirche. Gut 130 Menschen erinnerten damit an den Einzug Jesu in Jerusalem.Foto: Dekanat Nassauer Land

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  • Rita Butz: Sehr schön verfasster Bericht , sehr zutreffend und diese beiden " Helden " üben eine Vorbildfunktion für unsere Gemeinde aus !! L. G. verbunden mit meiner höchsten Wertschätzung!!

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