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Die ACK Neuwied feierte einen großen Ökumenischen Pfingstgottesdienst auf dem Marktplatz

„Viele Sprachen – ein Geist“

27.06.2019 - 09:44

Neuwied. Im Angesicht der Marktkirche hatte die ACK (Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen) eingeladen, gemeinsam und in ihrer Vielfalt einen Ökumenischen Gottesdienst zu feiern.

Dieser vereinte zudem mehrere Besonderheiten, denn hierbei wurde mit reichlich Musik der Bläsertag der Herrnhuter Brüdergemeine gefeiert, Pfarrer Detlef Kogge, Gehörlosen-Seelsorger im Kirchenkreis Neuwied, übersetzte den gesamten Ablauf in Gebärdensprache und beim „Vater unser“ lud er alle ein, die Gebärden mitzumachen und schließlich gab es die viel beachtete Predigt von Pfarrer Rolf Bareis vom Evangelischen Posaunendienst. „Die Sprache der Instrumente wird in allen Ländern verstanden und ist ein noch höherer Lobpreis für unseren Gott“, sagte er sinngemäß angesichts der Feier dieses Tages.

Der ganze Marktplatz war bis auf den letzten der aufgestellten Plätze besetzt. Einige brachten auch selbst ihre Campingstühle mit und genossen den Schatten unter den Bäumen. „Es ist heute sehr heiß, Sie können die Stühle und Bänke gerne in den Schatten räumen“, so die Einladung an diesem sonnenreichen Tag.

Der Prediger, Posaunenobmann Pfarrer Rolf Bareis hatte anlässlich des Bläsertages ein sehr großes Orchester mitgebracht, dessen voluminöse Klänge gerne zum Mitsingen einluden. Dazu standen die Lieder in einem sehr ansprechend gestalteten Liedblatt. Diese Musiker kamen zusammen aus den Bläserchören der Herrnhuter Brüdergemeine aus der europäisch festländischen Provinz unter der Leitung von Jens Bauer. Und der Neuwieder Gospelchor „Sing on“, unter der Leitung von Thomas Schmidt, war ebenso dabei und sorgte für beste Unterhaltung. Auch die Lesung der Apostelgeschichte 2, 1-13;37-39 zum Pfingstgeschehen, wurde in den einzelnen Sprachen vorgelesen bis hin zur Neuwieder Mundart, vorgetragen von Helmut Krämer. Dementsprechend war es dann sehr passend, dass beim Friedensgruß auch jeder in seiner Sprache den Friedenswunsch ausdrückte. Bei den Lesungen und den Fürbitten wirkten Mitglieder der unterschiedlichen mitwirkenden Gemeinden der ACK mit. Hierzu zählten an diesem Tag die Herrnhuter Brüdergemeine, die Evangelische Friedenskirchengemeinde, die Armenische Gemeinde, die Evangelische Mennonitengemeinde, die Pfarreiengemeinschaft Sankt Matthias und die Evangelische Kirchengemeinde Neuwied-Marktkirche.

Es war ein tolles Fest, welches die unterschiedlichen Kirchengemeinden und Länder zusammenführte. Dieses war aber mit dem etwa anderthalbstündigen Gottesdienst noch lange nicht zu Ende, denn es kam auch auf die gegenseitige Begegnung an. Hierzu lud die ACK im Anschluss rund um die Marktkirche ein. Bei einem leckeren Mittagessen und diversen gekühlten Erfrischungen kam man miteinander ins Gespräch und feierte gemeinsam.

Moderiert wurde der Gottesdienst von Gemeinderefernt Hermann Josef Schneider (Pfarreingemeinschaft Sankt Matthias) und Pfarrer Werner Zupp (Marktkirche Neuwied).

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Kommentare
Antje Schulz:
Wie wäre es, wenn die AfD Rheinland-Pfalz Herrn Bleck mal zu einem Kurs in Organisation, sowie Anstand und Benehmen schickt?
Stefan Knoll :
Angesichts der Tatsache, daß der AfD-Bundestagsabgeordnete Andreas Bleck seine Teilnahme an der Schulveranstaltung noch nicht einmal abgesagt hat, stellen sich folgende Fragen: 1. Hat der AfD-Bundestagsabgeordnete Andreas Bleck ein Organisationsproblem? 2. Hat es der AfD-Abgeordnete Bleck nicht nötig eine Veranstaltung in einer Schule zu besuchen? 3. Hat der AfD-Abgeordnete Bleck keine Lust auf eine Schulveranstaltung wie "70 Jahre Grundgesetz"?
Patrick Baum:
Die AfD Rheinland-Pfalz blamiert sich nahezu täglich aufs Neue. Daß der AfD-Bundestagsabgeordnete Andreas Bleck aus Altenkirchen die Veranstaltung in der Schule noch nicht einmal abgesagt hat, ist ein No-Go. Und dieser Herr Bleck wollte einmal Lehrer werden. Nach fast 20 Semestern Lehramtsstudium hat Herr Bleck die Universität ohne Abschluß verlassen. Zudem hätte Blecks Mitarbeiter Jan Strohe aus Nordhofen bei Selters die Veranstaltung absagen können. Strohe ist Kreisvorsitzender der AfD Westerwald und hat enge Kontakte zum extrem rechten Justin Cedric Salka aus Hachenburg.
Uwe Klasen:
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Uwe Klasen:
Dazu Peter Adel:"Apologeten der Energiewende wollen noch viel mehr Windräder. Doch je dichter die übers Land verteilt sind, desto mehr bremsen sie sich selbst aus. Der Wind wird regelrecht verbraucht. Das hat auch Folgen fürs Klima, weil bei weniger Wind die Niederschläge abnehmen. Erzeugt die Windkraft womöglich die Dürren, die sie eigentlich verhindern soll? Trotz der weitreichenden Folgen hat das offenbar niemand richtig erforscht."
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