Biwak des Spielmannszuges „Echo“ auf dem Vorplatz der alten Niederdreeser Volksschule
Viele Tollitäten gaben sich die Ehre
Niederdrees. Das muss man ja dem Spielmannszug „Echo“ Niederdrees lassen: Auch wenn in diesem Jahr das Feuerwehrhaus der Gemeinde, wie in den letzten Jahren, für die Karnevalsveranstaltung nicht zu Verfügung stand, ließen sie sich etwas Neues einfallen.
Kurzerhand wurde aus der angestammten Karnevalssitzung ein Biwak auf dem Vorplatz der alten Niederdreeser Volksschule.
Koordinator und auch „Rampensau“ der Veranstaltung war wie immer Ralf Büser, der schwungvoll und mit Temperament durch das Programm führte, unterstützt von zahlreichen Kameraden.
Wobei es auch bei dieser Veranstaltung, wie üblich in Niederdrees, alles Hand in Hand ablief.
So half der Ortsausschuss beim Aufbau der Bühne und stellte die Stromversorgung und die Bewirtungszelte zu Verfügung, die Bühne wurde mit Unterstützung von Gartenbau Klingelhöfer finanziert.
Für das leibliche Wohl sorgten die Vereinsmitglieder mit Würstchen, Frikadellen und Waffeln. Witterungsbedingt fand der Glühwein auch reisenden Absatz.
Ehrenvorsitzender noch mal am Tambour Stab
Den Auftakt des Programms machten die Musiker des Spielmannszuges „Echo“, angeführt von ihrem Ehrenvorsitzenden Paul Raaf, der nochmal, nach seinem Ruhestand, den Tambourstab für seinen Verein in die Hand nahm. Dann gaben sich die Tollitäten die Klinke in die Hand.
Start war mit dem Dreigestirn aus Queckenberg, Prinz Ralf I., Bauer Gregor I. und Jungfrau Gerogina I., gefolgt vom Rheinbacher Dreigestirn, Prinz Paul I., Bauer Jupeck I. und Jungfrau Marie I.
Trotz niedriger Temperaturen boten die Oberdreeser „Blauen Funken“ eine beeindruckende tänzerische Leistung. Auch das Prinzenpaar aus Meckenheim, Prinz Sven I. und seine Prinzessin Sabrina I. waren als Gäste gekommen und hatten ihren Musikzug der Prinzengarde Meckenheim im Gefolge. Ein Höhepunkt der Veranstaltung war der Besuch des Rheinbacher Kinderprinzen Florian I. und seiner Prinzessin Lina I., die das Rheinbacher Stadtsoldatencorps, unter Leitung ihres Kommandanten und Vorsitzenden Willi Hohn, mit ihrer Garde mitgebracht hatten.
Viele Tollitäten als Unterstützung
Ralf Büser hatte aber auch noch eine Überraschung für die Stadtsoldaten. Anlässlich der diesjährigen Feier „50 Jahre Kindercorps“ überreichte er Willi Hohn eine Spende für die weitere Jugendarbeit.Viele weitere Tollitäten aus Wormersdorf, Lannesdorf, Godesberg, Euskirchen und Freisheim unterstützten tatkräftig die Niederdreeser Narren mit ihrem Besuch und bekamen den diesjährigen Vereinsorden des Spielmannszuges „Echo“ verliehen.
„Ich danke allen Helfern und Unterstützern, die zum Gelingen der Veranstaltung betragen haben“, bedankte sich Ralf Büser als Chef des Spielmannszuges, der mit fast dreißig Mitgliedern zu den Größten in der Region zählt.
