Allgemeine Berichte | 22.01.2025

Kleinkunstbühne Neuwied startet ins Jubiläumsjahr

Viele abwechslungsreiche Veranstaltungen geplant

Neuwied. In diesem Jahr feiert die Kleinkunstbühne Neuwied ihren 20. Geburtstag. Und auch im Jubiläumsjahr werden wieder viele abwechslungsreiche Veranstaltungen in der Studiobühne des Jungen Schloßtheaters präsentiert, mit Kabarett, Comedy, Musik und mehr. Fünf der sieben auftretenden Künstlerinnen und Künstler sind zum ersten Mal dabei.

Eröffnet wird das Jubiläumsjahr 2025 vom Kabarettisten Rene Sydow am Freitag, den 21. Februar. Es könnte einem die Sprache verschlagen: Die Alten jammern, die Jungen tweeten, die Woken gendern, die Assis prollen, die Rechte spaltet, die Linke auch. Nur die Klugen sind verstummt. Damit ist jetzt Schluss! Denn Deutschlands sprachmächtigster Kabarettist redet jetzt in ganzen Sätzen. Dabei spricht er an und aus, was in unserer Sprache und Gesellschaft verschleiert, totgeschwiegen und zerredet wird.

Musikalisch geht es im März weiter, wenn am Samstag, den 15. März, die D. Kings Club Band gastiert. Die Musiker um die Sängerin Diane King zelebriert eine exquisite Auswahl an Blues-, Soul- und Rock-Songs. Die Band aus der Region Koblenz/Neuwied steht für hochwertiges Musizieren und ein intensives Konzerterlebnis mit Gänsehaut-Garantie. Das Besondere an diesem Abend ist, dass die Band unplugged spielen wird. Der Eintritt kostet 12 Euro.

Bereits am Folgetag wird die junge Liedermacherin Marie Diot mit ihren „Unwahrscheinlichen Hits“ unterhalten. Marie Diot macht „Musik und Quatsch“. Ihre Konzerte bestehen aus verqueren, komischen Ansagen und Liedern, die mit Wortwitz und Ironie Geschichten von Dingen erzählen, die so im Leben passieren. Generell ist sie optimistisch, möglichst gelassen, immer auf der Suche nach den richtigen Worten und der besten Melodie, mit dem Wunsch, jemanden zu berühren, direkt verständlich und doch nachdenklich. Sie erhielt unter anderem den Förderpreis der Liederbestenliste und den Walther-von-der-Vogelweide-Preis. Die Co-Leiterin der Liedermacherschule SAGO gastiert erstmals bei der Kleinkunstbühne.

Für Liedermacherfreunde ist auch Samstag, der 26. April, ein Pflichttermin. Dann gastiert Stefan Eichner und spielt Reinhard Mey. Natürlich ohne Band, wie Reinhard Mey selbst. Nur mit Gitarre. Eichner gilt als einer der besten Mey-Interpreten und sagt doch selbst: „Reinhard ist einzigartig, nicht zu kopieren.“ Darum soll es an diesem Konzertabend auch nicht gehen. Zu hören wird es neben Klassikern wie „Über den Wolken“ und „Gute Nacht, Freunde“ auch weniger bekannte Lieder, ironischen und gefühlvollen Chansons des Mey-sters. Es wird ein Abend für alle, die Reinhard Mey lieben oder neu entdecken möchten.

Scharfzüngig, intelligent und charmant knöpft sich nur einen Tag später die aus TV-Sendungen bekannte und preisgekrönte Kabarettistin Barbara Ruscher in ihrem Programm „Mutter ist die Bestie“ die brennenden Themen unserer Zeit vor. Sie spricht über Patchwork, Fleischkonsum, Cancel Culture, Familie, Alleinerziehende, als Event ausufernde Kindergeburtstage, Mobilitätswende im Liegerad-Modus, Klimawandel, Rassismus durch Rapper und mehr. Barbara Ruscher ist herrlich böse, selbstironisch und vor allem unfassbar lustig.

Ein besonderes Erlebnis wird Lars Ruth am Freitag, den 3. Mai, bieten. Er ist ein Seher, der, sein Publikum in die Welt der Wunder einweiht. Er verrät, wie man Lügner erkennt, Bilder und Gefühle auf andere Menschen überträgt, oder wie jeder selbst nur mit Hilfe Ihrer Willenskraft kleine und große Wunder vollbringen kann. Seine oberste Priorität ist immer, dass sein Publikum, das der eigentliche Star ist, einen magischen Abend verbringt.

Zum Jahresabschluss der Spielzeit gibt es Kunst gegen Bares (KGB) am Sonntag, den 4. Mai. Das Konzept von Kunst gegen Bares ist einfach: Die auftretenden Künstler haben je zehn Minuten Zeit, das Publikum für sich zu gewinnen. Es treffen Comedy, Musik, Poesie, Jonglage, Zauberei oder ganz andere Darbietungsformen aufeinander. Abgestimmt wird am Ende über Geld, das in Sparschweine für die jeweiligen Personen eingeworfen wird und die Gage ist. Der Eintritt beträgt an diesem Abend lediglich 3 Euro.

Am Sonntag, den 1. Juni, wird im großen Saal des Schlosstheaters die Feier des 20-jährigen Bestehens der Kleinkunstbühne gefeiert. Ein Abend mit vielen Überraschungen wartet auf alle Kleinkunst-Freude.

Weitere Informationen und Eintrittskarten gibt es unter www.kleinkunstbuehne-neuwied.de oder beim Schlosstheater Neuwied (Tel: (0 26 31) 22 28 8).

Die Kleinkunstbühne wird getragen vom gleichnamigen gemeinnützigen Verein. Wer den Verein unterstützen möchte, außergewöhnliche (Klein-)Künstler, die sonst wohl kaum den Weg hierher finden würden nach Neuwied zu holen oder Auftrittsmöglichkeiten für junge, noch unbekannte Künstler zu schaffen, kann unter www.kleinkunstbuehne-neuwied.de ein Antragsformular zur Mitgliedschaft im Verein finden.

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