Vielfalt im Kreis gefeiert
Kreis Ahrweiler. Im Dezember 2025 fand erneut eine Einbürgerungsfeier im Kreishaus statt. Es war die sechste Einbürgerungszeremonie, die Landrätin Cornelia Weigand im vergangenen Jahr durchführte. Insgesamt erhielten somit über 800 Menschen im Kreis Ahrweiler die deutsche Staatsbürgerschaft.
Landrätin Weigand betonte jeweils wie bedeutsam es sei, sich am gesellschaftlichen Leben zu beteiligen: „Mit der Annahme der deutschen Staatsangehörigkeit übernehmen Sie eine Verantwortung, aktiv an unserer Demokratie mitzuwirken und sich für das Gemeinwohl einzusetzen.“ Dabei verwies sie auf die Landtagswahl am 22. März 2026 sowie die beiden zugleich stattfindenden Bürgermeisterwahlen in den Städten Bad Neuenahr-Ahrweiler und Remagen.
Unter den Eingebürgerten befanden sich Menschen aus verschiedenen Ländern, beispielsweise von Ägypten, Griechenland, Italien, Libanon, Kosovo und Syrien bis nach Vietnam sowie Weißrussland. Die jüngste Person war bei ihrer Einbürgerung ein knappes Jahr alt, die älteste Person 79 Jahre. Alle Eingebürgerten leben in den acht Kommunen des Kreises Ahrweiler und haben hier ihre neue Heimat gefunden.
Neben der Übergabe der Einbürgerungsurkunden stand für die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger traditionell die Abgabe der „Feierlichen Erklärung“ und das gemeinsame Singen der Nationalhymne auf dem Programm. Damit bekennen sie sich dazu, das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und die Gesetze des Landes zu achten und nichts zu unternehmen, was dem neuen Heimatland schaden könnte. Landrätin Weigand dankte bei der Feier im Dezember auch der Kreisvolkshochschule, den Beratungsstellen der Caritas, der Ökumenischen Flüchtlingshilfe und des Deutschen Roten Kreuzes sowie den Mitarbeitenden der Kreisverwaltung für deren engagierte Integrationsarbeit. „Ziel unseres Kreises ist und bleibt es, die Einbürgerungswilligen auf ihrem Weg zur deutschen Staatsangehörigkeit zu unterstützen“, betonte sie abschließend.
Pressemitteilung
Kreisverwaltung Ahrweiler
