Künstlergruppe 93 stellt vielseitige Exponate in der Stadt-Galerie/Mennonitenkirche aus
Vielseitige Kunst im „Fokus“
Neuwied. Die 1993 vom verstorbenen Architekten und Künstler Otto Buhr gegründete Neuwieder Künstlervereinigung „Gruppe 93“ präsentiert einmal im Jahr eine weitreichende und besonders exquisite Kunstausstellung, die allgemein jeweils besondere Beaachtung findet. Trotz aller Hindernisse konnte in diesem Jahr, gemeinsam mit der Galerie-Verantwortlichen Benita Roos, eine weitere Exposition vorbereitet und gestaltet werden. „Im Focus“ stehen die Werke von Norbert Bleidt, Ulrich Christian, Marianne Dick, Helga Gans-Eichler, Lilo Jaschik, Sigrid Langert, Sybille Lenz, Marie Schäfer, Daniela Schneider, Franz K. von Stockert, Uta Weiler, Gerhard Wienss und Frieda Wionzek sowie der Gastaussteller Dr. Henry Bauer, Thomas Bernstein und Stefanie Schmeink, die in den modernen Räumlichkeiten der Galerie vorzüglich zur Geltung kommen.
Zum Begriff „Fokus“ hatte der Pädagoge und Maler Ulrich Christian, der selbst etliche Radierungen und ein Acrylbild ausstellt, einige erläuternde, zeitgeschichtlich relevante Ausführungen zum Thema gemacht. Dabei ist für ihn klar, dass damit keinesfalls nur eine bestimmte kunstgeschichtliche Epoche gemeint ist, sondern, dass allen Künstlern/Künstlerinnen die Freiheit zugestanden werden muss, dass Jede (r) ihren/seinen jeweiligen Fokus unabhängig vom jeweiligen Kunstepochentrend entwickelt.
Oberbürgermeister Jan Einig und mit ihm äußerst beeindruckte Eröffnungsgäste zeigten sich begeistert sowohl von der Vielfalt der zu sehenden Kunstwerke als auch von deren offenkundiger Qualität, der Originalität und Differenziertheit sowie von der wunderbaren Vielfalt der Techniken, der Farben und Formen, „Dabei können wir Künstler und Künstlerinnen in der ´Gruppe 93` froh und dankbar darüber sein, dass hier in diesen wunderbaren Räumlichkeiten der Stadt-Galerie Mennonitenkirche sowohl die Malerei mit all ihren Facetten, die Pigmente auf Leinwand, die Objekte, die Skulpturen, Fotografien, Collagen und andere phantasievolle Werke absolut zu Geltung kommen“, betonte die Gruppensprecherin Sybille Lenz.
Noch bis zum 25. Mai, jeweils mittwochs bis freitags von 14 - 18 Uhr bzw. samstags, sonntags und feiertags von 12-18 Uhr können die Kunstwerke auf den beiden Etagen der Galerie betrachtet werden. Nachfragen wegen möglicher Gruppenbesuche können unter der Telefonnummer 02631 802494 - oder 02631 20687 erfolgen.jüg
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