Allgemeine Berichte | 24.09.2019

Wanderung des Eifelvereins Sinzig

Vier Dörfer, Wegekreuze, Weitblicke und viel Natur

23 Wanderfreunde erkundeten Heulingshof, Wollscheid, Hannebach und Spessart

23 Wanderer erkundeten den Vier-Dörfer-Weg.Foto: privat

Sinzig. Heulingshof, Wollscheid, Hannebach und Spessart liegen auf dem Vier-Dörfer-Weg, der diese Orte gelungen verbindet. 23 Wanderfreunde des Eifelvereins Sinzig, begleitet von Frank Dost, konnten dies erkunden. In Fahrgemeinschaften fuhr die Gruppe durch das Vinxtbachtal in Richtung Nürburgring nach Spessart, wo der Rundkurs begann.

Hoch oben, den Ort zu Füßen, genossen die Wanderer bei wolkenlosem Himmel und strahlendem Sonnenschein einen ersten Weitblick auf die fernen Berge der Hocheifel. Aufmerksamkeit erregte ein Basaltkreuz am Waldrand, datiert 1668. Es war eines von vielen, die den Eifelfreunden immer wieder an einsamen Stellen und markanten Punkten begegneten. Gut lesbar informierte eines der Kreuze, dass es 1776 für Henricus Schliefer und seine beiden Ehefrauen errichtet wurde. Zum Erstaunen aller stammte seine zweite Ehefrau Angnita Reuters offensichtlich aus Westumb (alte Bezeichnung für Westum).

In abgeschiedener Natur, fernab von Lärm und Hektik wanderten die Eifelfreunde zunächst auf einem Teilstück der Eifelleiter. Milane zogen auf der Suche nach Beute ihre lautlosen Kreise, äsende Rehe fühlten sich gestört und flüchteten. In ständigem Auf und Ab verlief der Weg abwechslungsreich über Weideflächen und durch lichte Waldabschnitte. Grandiose Ausblicke auf Siebengebirge, Westerwald und immer wieder auf die unverwechselbare Silhouette der Ruine Olbrück begeisterten.

An der Quelle des Brohlbachs

Schließlich verließ die Route die Eifelleiter und führte nach Hannebach. Am Ortsrand an der Quellfassung des Brohlbachs, der hier als spärliches Rinnsal zutage tritt und nach knapp 20 Kilometern in den Rhein fließt, wurde kurz gerastet und ein Geburtstagskind fröhlich gefeiert.

Vorbei am lang gezogenen Bergrücken des Perlerkopfs war die bewaldete Kuppe der Hannebacher Ley bald erreicht und umrundet. In diesem ehemaligen Basaltsteinbruch wurde ein seltenes Mineral entdeckt, das den kleinen Ort Hannebach unter Mineralogen weltbekannt gemacht hat. Es erhielt den Namen „Hannebachit“.

Eng an den steilen Hang der Hannebacher Ley schmiegt sich der Flecken Wollscheid. Mitten im Ort an der sehenswerten Wallfahrtskapelle „Maria Hilf“, 1881 aus heimischen Basaltquadern errichtet, genossen die Wanderfreunde eine erholsame Pause.

Grandiose Aussicht

Gestärkt marschierte die gut gelaunte Gruppe nunmehr sanft bergan in den Weiler Heulingshof und in einem weiten Bogen auf eine aussichtsreiche Hochfläche. Ein letztes Mal wurde der imposante 34 Meter hohe Bergfried der Olbrück bewundert. Lila Flockenblumen leuchteten am Wegesrand und erfreuten Insekten und Naturfreunde. Mit einem schönen Blick auf Kempenich und Spessart nahte der Ausgangspunkt der Wanderung.

Vier sehenswerte, idyllische Dörfer, zahlreiche steinerne Zeugen der Vergangenheit am Wegesrand, grandiose Weitblicke und herrliche Natur: Diese „Entdeckertour“ hat bei allen Teilnehmern großen Anklang gefunden.

23 Wanderer erkundeten den Vier-Dörfer-Weg.Foto: privat

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