Vier Philosophische Sommernächte mit Zauberphilosoph ANDINO
Koblenz. Aus organisatorischen Gründen mussten die Koblenzer Philosophischen Sommernächte, die 25 Jahre bei der VHS stattfanden in diesem Jahr in ANDINOs Zauberatelier im Platanenweg 12 auf der Karthause und den dazugehörigen Garten verlegt werden. Dieses Ambiente ist dafür nicht nur wunderbar geeignet, sondern kann auch gleich neuen Mitdiskutanten für den ebenfalls dort schon seit 20 Jahren stattfindenden Club-Philo die Schwellenangst dafür überwinden helfen.
In den dortigen Philosophischen Sommernächten geht es diesmal um die Vorgeschichte der Aufklärung, also um Denker des 16. und 17. Jahrhunderts, ohne die die Aufklärung des 18. Jahrhunderts mit Voltaire und Kant gar nicht denkbar gewesen wäre. Im Einzelnen wird dabei die Vertragstheorie und Reformation (Montag) thematisiert und dann geht es um Descartes und Pascal (Mittwoch), Leibniz und Spinoza (Freitag).
All das findet in ANDINOs Zauberatelier am 7./9. und 11. Juli jeweils von 19 bis 22 Uhr statt, wobei jeweils in einer Pause zwischen den Themen ein informelles Gespräch stattfinden kann. Auch Wasser wird natürlich bereitstehen!
Anmeldungen hierfür bitte direkt bei ANDINO unter info@andino.de oder telefonisch unter (02 61) 5 48 93.
Zusätzlich ist nun aber auch noch am 8. Juli eine Philosophische Sommernacht in Bad Hönningen dazu gekommen. Sie findet von 18 bis 21 Uhr im Pfarrgarten der evangelischen Kirche (Hauptstr. 52, 53557 Bad Hönningen) statt und es geht um das Thema: Philosophie ist (auch) weiblich. Diese Veranstaltung ist kostenfrei inkl. einem kleinen Snack in der Pause. Thematisch wird es allgemein um die Frage gehen, warum es in der Geschichte so wenig philosophierende Frauen gab und Judith Butler im Besonderen, die das sokratische Projekt der Infragestellung aller Sicherheiten auf die Geschlechterfrage angewandt hat.
Da ANDINO (Dr. Andreas Michel) auch Illusionskünstler ist und für die Zauberei das gleiche Problem zu weniger Frauen besteht, wird er an dieser Stelle auch noch etwas zaubern dürfen und seine Gedanken dazu zur Diskussion stellen.
