Allgemeine Berichte | 15.08.2016

Oberwinterer Junggesellen hatten zur viertägigen traditionellen Sankt Laurentius-Pfarrkirmes eingeladen

Vier Tage Superstimmung im und um das Festzelt auf dem Kirmesplatz

Ortsvorsteher Norbert Matthias siegte mit Jonas Uhrmacher bei den 17. Vereinsmeisterschaften

Vier Tage Superstimmung im und um das Festzelt auf dem Kirmesplatz

Oberwinter. Rundum zufrieden sein kann der Oberwinterer Junggesellenverein um den Ersten und Zweiten Vorsitzenden, Heinz Holthoff und Manfred Drodten, mit der traditionellen Oberwinterer Kirmes. Von Freitag bis Montag hatte der Junggesellenverein in und um das Festzelt auf dem Oberwinterer Kirmesplatz eingeladen. Vier Tage lang wurde auf dem Schulhof Kirmesunterhaltung vom Feinsten geboten. Mit eingebunden in die traditionelle Pfarrkirmes, die vom Katholischen Junggesellenverein veranstaltet wird, ist stets das Tambourcorps Oberwinter um die Vorsitzende Katja Pertz. Ob beim Platzkonzert im oder vor dem Festzelt oder bei allen Festzügen der Kirmes, die Musikerinnen und Musiker sind immer mit dabei. Das Tambourcorps Oberwinter war bis 1996 als Abteilung eingebunden in den Junggesellenverein. Bis heute sehr eng verbunden sind die Junggesellen um den Vorsitzenden Heinz Holthoff und die Musiker des Tambourcorps unter dem Vorsitz von Katja Pertz.

Eröffnet wurde die Kirmes am Freitagabend im Festzelt mit der Kirmes-Disco, einer 90er-Jahre-Party, die gut besucht war und, so Heinz Holthoff, ausgesprochen friedlich ohne behördlichen Einsatz über die Bühne ging. Ein ganz besonderer Dank der veranstaltenden Junggesellen, die über vier Tage jeden Tag mit einer Besatzung von 25 Helfern im Einsatz war, galt vor allem den Anwohnern für ihr Verständnis bei der Disco und den nachfolgenden Kirmesveranstaltungen.

Sieben Teams bei den Vereinsmeisterschaften

Der Kirmessamstag wurde mit dem Fassanstich durch Ortsvorsteher Norbert Matthias begonnen. Viel Spaß gab es im Anschluss bei den 17. Vereinsmeisterschaften, an denen sieben Teams teilnahmen. Spiele wie „Hau den Lukas“, einen Ball in einen Korb schießen, köpfen oder rückwärts werfen und drei Colaflaschen übereinanderstapeln bereiteten den Teilnehmern jede Menge Spaß. Letztlich siegte Ortsvorsteher Norbert Matthias im Duett mit Jonas Uhrmacher-Monjau. Den zweiten Platz sicherte sich das Tambourcorps Oberwinter vor der drittplatzierten Hafengarde. Nach einem Festzug am Abend luden die Junggesellen zu einem Tanzabend mit Livemusik der Kapelle „Karamba“ ein.

Der Sonntag wurde anlässlich der Pfarrkirmes mit einer Festmesse zu Ehren der Verstorbenen des Vereins eröffnet. Im Anschluss gab es einen Umtrunk der Pfarrgemeinde auf dem Parkplatz hinter der Kirche. Der leitende Remagener Pfarrer Frank Klupsch verlieh seiner Freude Ausdruck, wieder in Oberwinter zu sein nach seinem Umzug ins Pfarrhaus nach Remagen. Er fühle sich sehr wohl in Remagen, aber auch in Oberwinter zuhause. Es sei wohl einmalig, dass ein Pfarrer aus Remagen Präses der Oberwinterer Junggesellen sei. Sein Dank galt den Junggesellen für die Durchführung der Pfarrkirmes, aber auch den Burgbläsern Rheinbreitbach für die musikalische Begleitung der Festmesse. Zu Ehren des Präses schwenkte René Elbern vor großem Publikum das Fähndel. In einem großen Festzug zogen die Junggesellen mit Pfarrer Klupsch, Ortsvorsteher Norbert Matthias und weiteren Ortsvereinen, musikalisch begleitet vom Tambourcorps Oberwinter und den Rheinbreitbachern Burgbläseren, zunächst zum Ehrenmal, wo ein Kranz im Gedenken an die Verstorbenen niedergelegt wurde. Von dort ging es ins Festzelt, wo die Rheinbreitbacher Burgbläser den zünftigen Frühschoppen musikalisch verschönerten.

Zwei langjährige Musiker geehrt

Zur Freude aller gab das Tambourcorps Oberwinter am Nachmittag ein Platzkonzert. Diese Gelegenheit nutzte die Vorsitzende Katja Pertz gemeinsam mit Andrea Schnitker vom Kreismusikverband Ahrweiler, um zwei langjährige Musiker zu ehren. Für 40-jährige und für 50-jährige aktive Musikertätigkeit wurden Karin Schmickler und Hans-Georg Gymnich mit der Goldenen Ehrennadel des Landesmusikverbandes unter großem Applaus des Tambourcorps und der Gäste ausgezeichnet. Beide Musiker spielen im Verein die Lyra, und Gymnich war zudem auch Kassierer und Tambourmajor. Am Abend stieg die Stimmung weiter mit „DJ Blechkonserve“. Kulinarisch wurden die Gäste rund um die Uhr verwöhnt. Ob reich gedecktes Kuchenbuffet oder Imbiss und Crêpe-Bude auf dem Festplatz, es war für jeden etwas dabei. Neben den attraktiven Veranstaltungen im Festzelt hatte es die Kinder vor allem auf die Fahrgeschäfte mit Kinderkarussell, Ballonwurf-Bude, Spielzeug-, Süßigkeiten- und Schießbude gelockt. Und da das Wetter mitspielte, herrschte auch vor den Toren des Festzeltes reger Betrieb. Neben der Geselligkeit mit der Ortsbevölkerung ist es den Junggesellen seit Jahren selbstverständlich, dass auch von den Einnahmen der Kirmes die Aktion „Wir für Oberwinter“ finanziert wird.

AB

Vier Tage Superstimmung im und um das Festzelt auf dem Kirmesplatz
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