Ernster Weinfest machte wieder allen Spaß
Vier Tage feierte man den Rebensaft mit tollem Programm
Feuerwerk und Umzug begeisterten die Gäste
Ernst. Die Ernster verstehen zu feiern. Nicht umsonst heißt ihr Werbeslogan „Ernst macht Spaß“. Das wurde auch wieder beim Weinfest am vergangenen Wochenende klar, denn vier Tage feierte man/frau den Wein in der Moselgemeinde. Mit einem optischen und akustischen Paukenschlag im übertragenen Sinne ging es los: ein fulminantes Feuerwerk eröffnete das Weinfest. „Funkelnder Herrenberg“ nannten es die Verantwortlichen und das Brillantfeuerwerk machte seinem Namen Ehre.
Samstags wurden nach dem Empfang der Ehrengäste die amtierende Weinkönigin Theresa und die neue Weinkönigin Lydia mit ihrer Weinprinzessin Stefanie abgeholt. Pünktlich um 15.30 Uhr eröffnete Ortsbürgermeister Joachim Barden die Veranstaltung, die abends im Festzelt mit dem „Schwarzwald-Quintett“ und auf dem Festplatz mit der Winzerkapelle Pommern zwei ausgesucht bekannte Musikformationen bieten konnte. Sehenswert gegen 22 Uhr die Illumination des Wanderwegs auf der anderen Moselseite, die unter der Motto „BREVA – Wein und Weg“ stand.
Nach einem Wortgottesdienst holten die Bürger und Gäste mit den „Bremmer Stadtmusikanten“ die Weinmajestäten zum Frühschoppen ab. Der historische Festzug präsentierte dann nachmittags einen farbenfrohen und originellen Querschnitt durch die Dorfgeschichte, den Weinbau mit alten Geräten und erfrischend jungen Majestäten aus der ganzen Region.
14. Internationales Entenrennen auf der Mosel
Gut gelaunte Fußgruppen, prächtig geschmückte Motivwagen, toll kostümierte große und kleine Winzer, historische Fahrzeuge eine Menge Zuschauer und dann für alle Rennenten-Fans der Start zum 14. Internationalen Entenrennen auf der Mosel. In einer gelben Welle schwammen die Plastikenten munter um die Wetter. Für die Sieger gab es - wie immer - tolle Preise.
Der Montag schließlich wurde gegen 14 Uhr mit einer großen Kaffee- und Kuchentafel eröffnete, ehe es für die kleinen Besucher Spiele-Spaß-Spannung bis zum Abwinken gab. Neben Kasperletheater für die ganze Familie spielten „Los Cuador“ Rock, Pop und Rock´n Roll. Den kulinarischen Schlusspunkt setzten dann ab 21 Uhr traditionell die Ernster Marktfrauen, die den bekannten „Ernscher Käs´“ mit Brot anboten.
MT
Weinkönigin Lydia (li.) und Weinprinzessin Stefanie fuhren im offenen Cabriolet mit.
Schröter und Küfer beschäftig(t)en sich mit zentnerschweren Weinfässern, erst später konnten diese mit Rebensaft gefüllt werden.
Dorfschmiede arbeiteten mit Feuer und Kraft auf glühendem Eisen, wie eine Demonstration zeigte.
Die Apfelernte spielte im Dorfleben stets eine wichtige Rolle. Diese muntere Fußgruppe ging im Festzug Äpfel verteilend mit.
