Allgemeine Berichte | 11.06.2024

Kirmes und Königsschießen in Königsfeld

Vier Tage lang wurde in Königsfeld gefeiert

Die Junggesellen verfolgen den Wettbewerb am Monitor. Fotos: KS

Königsfeld. In Königsfeld stand das vergangene Wochenende ganz im Zeichen der Kirmes. Traditionsgemäß hatten die Mitglieder des Junggesellenvereins diese in den vergangenen Wochen vorbereitet. Dann war es so weit und im Festzelt am Bürgerhaus konnte die Party beginnen. Das Programm am Freitag zielte eher auf die jüngeren Königsfelder ab. Unter dem Motto „Mallorca Beach Party“ sorgte DJ ROB für gute Stimmung unter den etwa 230 Gästen. Bis 2 Uhr morgens ging die Party, so Peter Lehnhoff, 1. Vorsitzender des Junggesellenvereins. Und auch das Wetter habe an diesem Wochenende mitgespielt. Lediglich beim Aufbau des Zeltes am Mittwoch habe es etwas geregnet, berichtete er zufrieden.

Langer Tanzabend und Gottesdienst

Am Samstag fand der beliebte Tanzabend mit live Musik von „Skybagg“ statt. Den von den Königsfelder Junggesellen gestifteten Meterbierpokal durften an diesem Abend die Mitglieder des JGV Oberzissen mit nach Hause nehmen. Wer genügend Ausdauer hatte, konnte die ganze Nacht durchfeiern, um sicher zu sein, das morgendliche Wecken um 6 Uhr nicht zu verpassen. An verschiedenen Stationen im Ort gab es zu essen und zu trinken, bevor es zum Gottesdienst in die Kirche ging, berichtete Peter Lehnhoff weiter. Durch das festlich geschmückte Dorf zog der Parademarsch zum Festplatz. Nach dem Frühschoppen gab es am Nachmittag Kaffee und Kuchen, dafür sorgten Möhnen und „Schwazzbozze“. Für die Kleinsten gab es beispielsweise Kinderschminken. Mike Wagner konnte den Titel „Bambini-Prinz“, der in diesem Jahr erstmals ermittelt wurde, erringen. Dieser Wettbewerb wurde mittels Lasergewehr ausgetragen.

Der Kirmesmontag stand dann ganz im Zeichen des Königsschießens. Die Junggesellen ermittelten unter sich den neuen Junggesellenkönig und die „Schwazzbozze“ wetteiferten um den Titel des Schinkenkönigs. Am frühen Nachmittag trafen sich die Vereinsmitglieder im Schützenhaus, wo unter Aufsicht der Aktiven des Schützenvereins die Wettbewerbe ausgetragen wurden. Die Junggesellen schossen nacheinander so lange auf den Vogel, bis dieser von der Stange fiel. Lautes Hallo gab es zwischendurch, als der Nasenkönig feststand: Er hatte dem Vogel den Schnabel abgeschossen. Der musste seine Königswürde mit drei Runden Bier begießen. Auf der benachbarten Schießbahn schossen die „Schwazzbozze“ auf unterschiedlich farbige Holzwürfel. Jeder Farbe war ein Punktwert zugeordnet und wer zuerst 21 Punkte erreicht hatte, errang den Titel des Schinkenkönigs. Im Verlauf des Wettbewerbs kamen immer mehr Königsfelder in das Schützenhaus, um zu sehen, wer den Titel erringen würde.

Siegerehrung und Königsball zum Ausklang

Nach der Siegerehrung stand ein weiterer Parademarsch durch den Ort, bei dem sich die neuen Könige den wartenden Zuschauern vorstellten, auf dem Programm. Zur Parade wurden auch die Schützenkönigin und die Schülerkönigin erwartet. Die beiden wurden bereits an Fronleichnam ermittelt. Schützenkönigin Andrea Eller-Kickarz hatte den Vogel mit dem 60. Schuss von der Stange geholt. Schülerprinzessin ist Sophie-Helga Füllmann.

Den Abschluss der Königsfelder Kirmes bildete der Königsball im Festzelt, zu dem die Band „9 ½“ erwartet wurde.

KS

Am Schießstand: Karsten Eller vom Schützenverein beaufsichtigte die Junggesellen beim Schießen, hier Jonas Gemein, während Adrian Henk die Ergebnisse notierte.

Am Schießstand: Karsten Eller vom Schützenverein beaufsichtigte die Junggesellen beim Schießen, hier Jonas Gemein, während Adrian Henk die Ergebnisse notierte.

Die Junggesellen verfolgen den Wettbewerb am Monitor. Fotos: KS

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