Allgemeine Berichte | 27.12.2016

Neues Buch über das Kloster Maria Laach vorgestellt

Virtueller Rundgang durch Kirche und Kloster

Sie freuten sich über das gelungene Werk: (von links) Andrea Montermann, Peter Seydel, Bruder Joseph Belling (OSB), Gernot Mittler, Prioradministrator Andreas Werner und Bürgermeister Johannes Bell. Fotos: WK

Maria Laach. Der Verein der Freunde der Benediktinerabtei Maria Laach e. V. stellte ein neues Buch über die Kirche und das Kloster Maria Laach vor. Hierzu konnte der Vorsitzende des Freundeskreises, Gernot Mittler, neben den Vorstandsmitgliedern Prior Pater Andreas Werner OSB, Johannes Bell und Burkhard Hau auch Vertreter des Klosters sowie die an der Mitgestaltung des Buches Beteiligten begrüßen. Der Vorsitzende des Freundeskreises Gernot Mittler erläuterte, dass der im März dieses Jahres verstorbene Altabt Anno Schoenen OSB, Abt. em., im Sommer 2012 auf Bitte und Anregung des damaligen Abtes Benedikt Müntnich em. und des Vorstandes des Vereins der Freunde der Benediktinerabtei Maria Laach e. V. seine Überlegungen und Anregungen zur sinnvollen Restaurierung der Abteikirche und des Klosters Maria Laach in einem Papier unter der Überschrift „Ein virtueller Rundgang durch Kirche und Kloster“ zusammengefasst habe. Altabt Anno Schoenen hatte sich dieser Aufgabe mit großer Akribie gewidmet und seine Vorschläge in 33 Punkten formuliert. Sie sind bei einem virtuellen Rundgang durch Kirche und Kloster „Schritt für Schritt“ entstanden. Dabei schöpft Altabt Anno aus dem großen Schatz seiner Erinnerung an viele Begebenheiten und ganz besonders aus dem Reichtum seines historischen Wissens um die baukulturelle Entwicklung der Kirche und des Klosters. „Es ist ein gelungenes Werk. Das Büchlein erreicht die Herzen der Freunde der Benediktinerabtei. Es zeigt auf, was aus Sicht des Altabtes als nächstes auf die Agenda des Freundeskreises geschrieben werden soll“, stellte Gernot Mittler den Inhalt des 33 Seiten umfassenden Büchleins vor. Über die in diesem Buch hinaus dokumentierten Überlegungen die Sicherheitsfragen in der Kirche betreffenden Anregungen seien in der Zwischenzeit bereits abgearbeitet worden. Die Gedanken von Altabt Anno sollten kein Arbeitsauftrag an den Freundeskreis sein, der abgearbeitet werden müsse. Vielmehr habe Altabt Anno Schoenen seine Anregungen „mit freundlichen Erwägungen“ dem Vorstand des Freundeskreises an die Hand gegeben. So sei Pfingsten 2016 die Idee entstanden, die Vorschläge zur sinnvollen Restaurierung der Kirche wie auch des Klosters in Form eines Büchleins der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Mittler dankte besonders Bruder Joseph Belling OSB für die Gesamtgestaltung des Buches, Pater Basilius Sandner OSB für die Bereitstellung historischer Fotos und Abbildungen, Peter Seydel für die Fotoaufnahmen und Andrea Montermann für das Layout und das Design. Das Büchlein wurde zunächst mit einer Auflage von 2.500 Stück gedruckt. Die Mitglieder des Förderkreises der Freunde der Benediktinerabtei Maria Laach erhalten es in den nächsten Tagen, wie Mittler bekannt gab. Auch Prioradministrator Andreas Werner lobte das Werk und die hieran Beteiligten und sprach von einer großen Qualität. Es gelte nun zu sehen, was tatsächlich in welcher Reihenfolge machbar sei. Pressewart Burkhard Hau machte auch darauf aufmerksam, dass der virtuelle Rundgang durch Kirche und Kloster im Internet aufgerufen werden könne. Ein Büchlein, dass viele Schönheiten und Besonderheiten der Kirche und des Klosters dem interessierten Betrachter vermittelt, die so selten wahrgenommen werden.

WK

Das beeindruckende Buch „Ein virtueller Rundgang durch Kirche und Kloster“ zeigt die Überlegungen von Altabt Anno Schoenen, Abt em., auf, die dieser als Vorschläge zur „sinnvollen Restaurierung der Kirche und des Klosters“ gemacht hatte.

Das beeindruckende Buch „Ein virtueller Rundgang durch Kirche und Kloster“ zeigt die Überlegungen von Altabt Anno Schoenen, Abt em., auf, die dieser als Vorschläge zur „sinnvollen Restaurierung der Kirche und des Klosters“ gemacht hatte.

Sie freuten sich über das gelungene Werk: (von links) Andrea Montermann, Peter Seydel, Bruder Joseph Belling (OSB), Gernot Mittler, Prioradministrator Andreas Werner und Bürgermeister Johannes Bell. Fotos: WK

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