Senioren-Union Wachtberg
Volkskrankheit Schlaganfall: Achtsam mit sich sein und vorbeugen
Wachtberg/Villip. „Schlaganfall, Herzinfarkt & Co“ titelte Markus Brüggemann, engagierter Notarzt und Facharzt für Anästhesie, seinen Vortrag vor der Senioren-Union Wachtberg. Mit großer Aufmerksamkeit verfolgten die rd. 40 Zuhörer aus Wachtberg und den Nachbargemeinden die Ausführungen, die Brüggemann auch anhand einer Präsentation veranschaulichte und untermauerte. Statistisch gesehen erleiden rd. 270.000 Menschen pro Jahr in Deutschland einen Schlaganfall. Die Risikofaktoren sind hinlänglich bekannt: Bluthochdruck, Herz-Vorhofflimmern, Diabetes, Übergewicht, wenig Bewegung, ungesunde Ernährung und Lebensweise. Vor allem ab 65 Jahren ist die Wahrscheinlichkeit zu erkranken tendenziell steigend. Sprachstörung, unkontrollierte Gesichts- und Körperhaltung sind offensichtliche Anzeichen – ohne Zeitverlust sofort den Notruf 112 wählen, so der Fachmediziner Brüggemann.
Auch bei den offensichtlichen Anzeichen einer koronaren Herzerkrankung (dazu zählt vor allem der Herzinfarkt) ist umgehend Hilfe lebensnotwendig. Der Patient klagt über einen Druck im Brustkorb, Atemnot, ausstrahlende Schmerzen in den Arm. Frische Luft, enge Kleidung lockern, beruhigen – das sind helfende Maßnahmen, bis der Rettungsdienst eintrifft.
Im Notfall muss es schnell gehen und so rät Markus Brüggemann aus seiner Praxis heraus wichtige medizinische Unterlagen (wie Medikationsplan, ggf. letzter Arztbrief/ Krankenhausentlassungsbericht, Impfausweis, Patientenverfügung usw.) für den Notdienst bzw. Krankenhaus bereit zu halten - gepackt in eine „Notfalldose/-box“ (in der Apotheke erhältlich) und in der Kühlschranktür aufbewahrt; so können sich die Rettungskräfte sofort einen ersten Überblick verschaffen.
Angesprochen wurde auch das Thema Vorsorge – gibt es eine Patientenverfügung, Palliativbogen, Vorsorgevollmacht für den Ernstfall? Wer ist berechtigt ggf. weitreichende Entscheidungen zu treffen? Der Vorsitzende der Senioren-Union Wachtberg, Dieter Braun, sagte zu, auch zu diesem Thema im nächsten Jahr einen kompetenten Referenten nach Wachtberg zu holen.
Zum Schluss wies Markus Brüggemann noch darauf hin, dass * 112 Rettungsdienst/ ausschließlich für lebensbedrohliche Notfälle gilt, * 116117 Ärztl. Bereitschaftsdienst/ für nicht lebensbedrohliche Erkrankungen gilt.
Pressemitteilung Senioren-Union Wachtberg
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