Allgemeine Berichte | 10.10.2016

Farbenfrohe Vogelschau in Helferskirchen

Vom Ara bis zum Zebrafinken wurde alles geboten

Vom Ara bis zum Zebrafinken wurde alles geboten

Helferskirchen. Zum 20. Mal haben die Westerwälder Vogelfreunde Wirges ihre beliebte Vogelschau veranstaltet. Dazu hatte man in die Sonnenberghalle nach Helferskirchen eingeladen.

Das Motto der Vogelschau lautete: „Vom Ara bis zum Zebrafinken wird alles geboten“.

Vor der Sonnenberghalle war unüberhörbar der Motorsägenkünstler Manfred Trenkhorst damit beschäftigt, aus einem Baumstamm mit Hilfe einer Motorkettensäge ein Eichhörnchen zu fertigen. Man konnte ihn bei seiner Arbeit zuschauen und auch bereits fertiggestellte Tiere wie Eulen, Papageien oder Adler bewundern.

In der Sonnenberghalle erwartete den Besucher zunächst ein vielfacher Gezwitscher und Geträller aller möglichen Vogelarten. Beim Rundgang durch die Halle konnten unglaublich viele Vögel betrachtet werden, die in liebevoll eingerichteten Volieren und Vitrinen untergebracht waren. Indirektes Licht und Gegenstände, die aus einem Urwald stammen konnten, wie Äste, Baumrinden, exotische Pflanzen usw., gaben den Vögeln ein passendes Umfeld. Insgesamt wurden ca. 70 Volieren und Vitrinen, sowie ca. 90 Vogelarten ausgestellt. Besondere Exoten unter den ausgestellten Vögeln waren die Graurücken-Trompeter, Nasenkakadus und verschiedene Turakosarten. Auch verschiedene Eulenarten und Sittiche, wie der Ziegensittich, Blaukappensittich und Vielfarbensittich, sowie Aras konnten die Besucher bewundern. Dem Betrachter bot sich ein farbenprächtiges Bild, man konnte meinen, die Vögel hätten ihr schönes Gefieder extra für die Vogelausstellung herausgeputzt.

Die Veranstalter hatten sich große Mühe gegeben, den Besuchern bei dieser Vogelschau etwas zu bieten. So war in der Sonnenberghalle eine große Orchideenausstellung vorhanden. Dort konnte man sich fachkundigen Rat über viele Orchideen einholen, zumal ja fast ein jeder zuhause Orchideen besitzt und diese einer besonderen Pflege bedürfen.

In den Außenanlagen führten zwei Falkner dem zahlreichen Publikum u.a. einen Uhu, einen Steppenadler, einen Saker-Falken und einen Harris Hawk (Wüstenbussard) vor.

An jeder Vitrine, oder jeder Voliere, war ein Schild angebracht, auf dem der Besucher lesen konnte, um welchen Vogel es sich handelt, in welchem Land, bzw. welchem Erdteil er beheimatet ist und wie er sich ernährt. Für einen in der Ornithologie Unkundigen war das sehr hilfreich und interessant. Zudem standen während der gesamten Ausstellung fachkundige Mitglieder des Vereins gerne zu allen Fragen zur Verfügung und gaben erschöpfend Auskunft.

Da die meisten der ausgestellten Vögel als gesellig anzusehen sind, waren die meisten Tiere mindestens zu Zweit paarweise, oder zu mehreren untergebracht.

Die Vorbereitung und das Herrichten der Ausstellung dauerte eine Woche, insgesamt wurden dafür ca. 800 Arbeitsstunden erbracht.

Die Volieren und Vitrinen befinden sich alle im Besitz der Mitglieder, auch die wunderschönen Vögel nennen die Mitglieder ihr Eigentum. Die Zucht der exotischen Vogelarten liegt auch in den Händen der Mitglieder.

In der Cafeteria der Sonnenberghalle wurden die Besucher mit vielen kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnt, auch ein reichhaltiges Kuchenbuffet stand zur Verfügung.

Das Ganze wurde durch eine große Tombola abgerundet, bei der es viele wertvolle Sachpreise zu gewinnen gab.

Der Verein der Westerwälder Vogelfreunde Wirges wurde 1996 gegründet und bestand anfangs aus 15 Mitgliedern. Im Laufe der Jahre konnten viele neue Mitglieder geworben werden, so dass der Verein heute über 75 Mitglieder zählt.

Die Gemeinnützigkeit ist seitens des Finanzamtes anerkannt, jedoch erhält der Verein keinerlei öffentliche Mittel zur Unterstützung. Deshalb finanziert der Verein sich ausschließlich von Mitgliedsbeiträgen und Spenden.

In der Satzung des Vereines ist nachzulesen, dass sich die Mitglieder intensiv für die Erhaltung und Förderung des Vogelschutzes und die Erhaltung bedrohter Vogelarten einsetzen.

Den Westerwälder Vogelfreunden Wirges kann man zu dieser hochinteressanten Ausstellung nur gratulieren und weiterhin viel Erfolg bei ihrer ehrenvollen Arbeit wünschen.

Vom Ara bis zum Zebrafinken wurde alles geboten
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