Allgemeine Berichte | 03.06.2025

Aussichtsreiche Wanderung an der Mittelahr

Vom Hexenplatz zur Burgruine

Scheiterhaufen, Galgen, Kreuz - Gruppe am Gedenkstein für die Opfer der Hexenverfolgungen. Foto: privat

Sinzig. Die auf einem Berghang in Ahrbrück thronende Katharinenkapelle wies am Himmelfahrtstag 19 motivierten Wanderern des Eifelvereins Sinzig den Weg. Ein verwunschener Pfad endete auf einer idyllischen Lichtung. Im Volksmund Hexenplatz genannt, ist er Zeuge einer düsteren Vergangenheit. Ein Gedenkstein erinnert an die Opfer des Hexenwahns, insbesondere an Else Simons aus Pützfeld, die hier 1649 als letzte „Hexe“ im Ahrtal hingerichtet wurde. Durch herrliche Natur, immer wieder mit schönen Ahrtalblicken, führte die weitere Strecke zum 395 m hohen Hornberg. Eine Hütte und ein imposanter Weitblick luden zur Rast ein. Nun galt es einen langen, teils felsigen Abstieg zu bewältigen. Die Baumaßnahmen im Ahrtal erfordern Flexibilität.

Abweichend von der geplanten Route durchs Langfigtal führte Wanderführer Frank Dost die gutgelaunte Gruppe über Altenburg ans Ziel in Altenahr. Hier ist der Aufstieg zur Burg Are ein Muss. Schon 1846 beschrieb Gottfried Kinkel in seinem Buch „Die Ahr“ die geschichtsträchtige Ruine und lobte den grandiosen Ausblick. Auch an diesem Tag ließen der steile Burgpfad und die wildromantische Felsenlandschaft die Herzen der Wanderfreunde höher schlagen. In einem alteingesessenen, wieder eröffneten Café ließ man den erlebnisreichen Wandertag fröhlich ausklingen. Gäste sind im Eifelverein Sinzig herzlich willkommen.

Infos gibt es auf der Homepage der Ortsgruppe unter www.ev-sinzig.de

Scheiterhaufen, Galgen, Kreuz - Gruppe am Gedenkstein für die Opfer der Hexenverfolgungen. Foto: privat

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