Geschichstverein Unkel präsentiert den neuen Geschichtsboten
„Vom Krummstab zum Preußenadler“
Am Donnerstag, 15. November
Unkel. Autor Werner Mayer, der in diesen Tagen seinen 80. Geburtstag feiert, verschafft dem Leser Einblick in die äußerst schwierige Zeit von 1789 bis 1815 für die damaligen Bewohner Unkels. Das Zeitalter des Absolutismus wurde durch die Französische Revolution und die anschließende Vorherrschaft Napoleons in West- und Mitteleuropa beendet. Im Rheinland verloren die Erzbischöfe, die zugleich Kurfürsten waren, ihre weltliche Macht. Für die kurkölnische Stadt Unkel bedeutete der Untergang des Kurfürstentums Köln eine dramatische Zeitenwende und den Beginn der wohl bittersten Leidensperiode, die der Ort je durchgemacht hat. Die wechselnden Besatzungen, mal durch französische, mal durch kaiserliche Truppen, brachten die Menschen an den Rand ihrer Existenzmöglichkeiten. Erst nachdem die preußische Monarchie ab 1815 in ihrem neuen Herrschaftsgebiet die Rheinprovinz formte, kehrten in Unkel wieder friedliche und geordnete Verhältnisse ein. Das Unkeler Stadtarchiv bewahrt umfangreiches Schrifttum aus dieser Zeit auf. Werner Mayer hat die etwa 3.000 Aktenstücke in den letzten Jahren systematisch durchgearbeitet und sachkundig ausgewertet.
Die Vorstellung findet am Donnerstag, 15. November, 19 Uhr im Alten Rathaus, Linzer Str. 2, Unkel, statt.
