Allgemeine Berichte | 03.11.2015

Ausstellung zu sexualisierter Gewalt im A.K.T.-Montabaur

„Vom Überleben zu einem würdevollen Leben“

Am 6. und 7. November

Montabaur. „Vom Überleben zu einem würdevollen Leben“ lautet der Titel einer Ausstellung, die das A.K.T. - Atelier Kunst und Therapie in Zusammenarbeit mit "Notruf Frauen gegen Gewalt e.V." und der Gleichstellungsstelle des Westerwaldkreises am Freitag und Samstag, 6. und 7. November, in den A.K.T.-Räumen, Werkstraße 7, in Montabaur zeigt. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Notrufs Frauen gegen Gewalt in Westerburg konzipierte der Verein unter Leitung von Margit Schnorr, Gaby Krause und Elisabeth Witjes eine Ausstellung mit von sexueller Gewalt betroffenen Frauen, in der persönliche gewaltvolle Erlebnisse in Bild und Wort ausgedrückt werden. Eindrücklich wird sichtbar gemacht, welche Formen sexualisierte Gewalt haben kann, welches die oft lebenslangen Folgen sind und wie weitreichend sich solche Erlebnisse auswirken können und das Leben der Betroffenen kennzeichnen. Da die Mehrheit der Täter den Betroffenen bekannt sind, also aus ihrem näheren sozialem Umfeld stammen, sind die Auswirkungen meist besonders traumatisch. Vielen Frauen und Mädchen fällt es schwer, über das erfahrene Leid zu reden, da sie sich schämen, über intime Vorgehen zu berichten, sie befürchten, dass ihnen nicht geglaubt wird und sie als Lügnerin oder Provokateurin beschuldigt werden.

Die unterschiedlichen Exponate der einzelnen Frauen verdeutlichen das Ausmaß der traumatischen Erfahrung. Zugleich stellen die komplexen Werke den Heilungsprozess in den Vordergrund. Neben der Ausstellung wird die Situation im Westerwaldkreis beleuchtet und in einem Vortrag die „Traumafolgen sexualisierter Gewalt und Strategien von Körper, Geist und Seele“ von Tanja Böckling dargestellt. Zur Ressourcenaktivierung werden Imaginations- und Achtsamkeitsübungen angeboten und Kreativität als heilsame Kraft und Resilienz gezeigt. Den Abschluss bildet am Samstagabend ein stimmungsvolles „Klangkonzert - eine Wohltat für die Seele“. Infostände begleiten das gesamte Programm.

Weitere Informationen unter www.atelierkunstundtherapie.de, beim Notruf Frauen gegen Gewalt e.V., Tel. (0 26 63) 86 78, oder bei der Gleichstellungsstelle des Westerwaldkreises, Tel. (0 26 02) 1 24-6 06. Pressemitteilung

Westerwaldkreis

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