Rudolf-Caracciola-Club e.V. 1981
Von Fangio bis Vettel
Remagen. In seiner Ausstellung „60 Jahre Motorsportfotografie“ zeigt Klaus Ridder seine Bilder. Neben Porträts von M. Hawthorn, H.J. Stuck, Wolfgang Graf Berghe v. Trips unter anderem sowie Rennaufnahmen von Schumacher, Rindt und Vettel kommt auch der Motorradrennsport nicht zu kurz. Der erste HONDA Formel 1-Wagen war 1964 auf dem Nürburgring, der schwierigsten Rennstrecke der Welt, am Start und verunglückte aufgrund eines Fahrfehlers direkt vor Ridder‘s Augen. Das Bild des Fahrers, der deprimiert neben seinem Wagen auf der Rennstrecke sitzen blieb, wird er wohl nie vergessen. Dabei wollte Ridder selbst einmal Rennfahrer werden, aber Studium und Familie ließen die Verwirklichung seines Traumes nicht zu. Umso interessierter ist er natürlich heute: Von seinem Wohnort Siegburg, etwa eine Fahrstunde vom Nürburgring entfernt, fährt er häufig „mal schnell“ hoch zum Ring. Er ist Pressesprecher der Initiative „Freunde des Nürburgrings“, die sich für den Erhalt des Nürburgrings für den Motorsport einsetzt. Ridder hat über den Nürburgring zwei Bücher geschrieben und hatte Ausstellungen, unter anderem, im Bundesverkehrsministerium sowie im Museum am Nürburgring. 2013 wurde er auf der Essener Motorshow vom Verband der Motorsportjournalisten (VdM) für seine journalistischen Leistungen mit der Johny-Rozendaal-Uhr ausgezeichnet. Am Donnerstag, 11. August findet um 18 Uhr die Vernissage in der Galerie Altes Jugendheim, Kirchstraße 5 in Remagen statt. Die Ausstellung ist vom 13. August bis zum 4. September zu sehen.
