Eifeltroubadour Günter Hochgürtel sang im Köllenhof
Von Jecken, Mopeds und der Freiheit
Treffend skizzierte der Künstler Allzumenschliches
Ließem. Die Eifel ist eines seiner Lieblingsthemen. Und eben die brachte der Eifeltroubadour Günter Hochgürtel in allen Facetten mit in den Köllenhof. Gleich ob es die Geschichten über den Mann war, der froh war, verlassen worden zu sein, oder ob es um klassische Chansons wie „Champs Elysées“ ging – Hochgürtel begeisterte sein Publikum.
Etwa 60 Gäste lauschten dem Rheinländer bei seinem imaginären Ausflug in die Tiefen der Eifel, in der der Mensch erst mit dem Besitz eines Mopeds zum Mensch werde.
„Vorher kommt man da ja nirgendwohin“, erklärte Günter Hochgürtel. „Vorher ist man quasi eine Amöbe oder sowas.“ Erst danach warte das echte, unverfälschte Leben auf den echten Eifeler, erklärte der Sänger.
Bekannt wurde Hochgürtel zusammen mit der Eifelrockband Wibbelstetz. Das eigene Liederrepertoire im aktuellen Programm „Und doch muss ich weiterziehn“ ergänzte der Sänger solo mit bekannten Chansons, englischen Popklassikern und italienischen Canzone.
Mit erzählerischer Leichtigkeit nahm der Entertainer sein Publikum mit auf die Reise durch die Eifel und ihre Eigenheiten und warf einen scharfen Blick auf menschliche, oft auf die eine oder andere Weise liebenswerte Schwächen.
