8. Neujahrskonzert mit „Sinfonietta Koblenz“ im Cochemer Kapuzinerkloster
Von Klassik bis hin zur leichten Muse
Cochem. Schon zum 8. Mal gastierte „Sinfonietta Koblenz“ zum Neujahrskonzert im Kapuzinerkloster. Unter der bewährten Stabführung von Sedat Sen lieferten die Mitglieder des Ensembles wieder eine reife Leistung. Das Repertoire reichte dabei von Klassik bis hin zu leichten Muse. Als Referenz zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven spielten die Musiker zunächst aus der Oper „Fidelio“ die Ouvertüre, bevor Kathelijne Wagner als Sopran und Daniel Käsmann als Tenor das Duett Marzelline und Jacquino präsentierten. Die Romanze F-Dur, op.50 zeigte dann, dass Sedat Sen als Solist auf der Violine eine Klasse für sich ist. Der Maestro intonierte das recht schwer zu spielende Stück bravourös. Über Mozarts Duett Zerlina und Don Giovanni „La ci dorem la mano“, wieder von Kathelijne Wagner und Daniel Käsmann geboten, erklang dann das Intermezzo aus der Oper „Cavalleria Rusticana“ von Pietro Mascani.
Die leichte Muse hielt nach der Pause Einzug in das vollbesetzte Kapuzinerkloster. Der Walzer „An der schönen blauen Donau“ von Johann Strauss erklang zum Start, ehe Eberhard Nöst am Klavier und Sedat Sen auf der Violine „Polonaise de Concert“ in reifer Leistung boten. Das letzte Drittel des gut zweistündigen Neujahrskonzerts war schließlich Jacques Offenbach gewidmet. Die Ouvertüre aus der „Schönen Helena“ zeigte einmal mehr, über welch großes Stimmvolumen die gebürtige Niederländerin Kathelijne Wagner verfügt. Daniel Käsmann bewies in Cochem ebenfalls seine Klasse, denn die Arie „Als ich ein Prinz in Arkadien war“ aus „Orpheus in der Unterwelt“ erfreute das Publikum sichtlich. Mancher Besucher summte sicherlich die bekannte Melodie mit, die ergänzt durch „Bacarolle“ aus „Hoffmanns Erzählungen“ für Begeisterung sorgte. Sopran und Tenor harmonierten bestens mit der Harfe, die von Elke Steltner meisterlich gespielt wurde. Traditioneller Abschluss des Neujahrskonzertes war dann wieder der Radetzky-Marsch von Johann Strauss, der meist als Finale bei Neujahrskonzerten gespielt wird. Reichlich Applaus, Blumen für die Damen und zufriedene Besucher des Neujahrskonzertes zeigten, dass die Organisatoren mit dem Orchester „Sinfonietta Koblenz“, das in diesem Jahr 20 Jahre alt wird, erneut den richtigen Griff zum Start in das diesjährige Kulturprogramm der Stadt getan haben.
TT
Die Sopranistin Kathelijne Wagner und Tenor Daniel Käsmann brillierten in drei Duetten sowie als Solisten. Fotos: TT Foto: Picasa
Sedat Sen beherrscht die Violine meisterlich. Der gebürtige Mazedonier war lange Jahre Konzertmeister bei der Rheinischen Philharmonie. Foto: Picasa
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