Wanderfreunde des TV Remagen
Von Weißenthurm zur „Lebenden Krippe“ Andernach
Remagen. Eine kleine Wandergruppe begab sich unter Führung von Günter Hussong in Weißenthurm auf eine elf Kilometer lange Wanderung. Zunächst ging es rechts der Nette am Nettefall vorbei zum Nettehammer.
Raureif auf Bäumen und Sträuchern glitzerte in der Morgensonne.
Kaum vorstellbar, dass der Platz am Nettehammer von den Römern als Hafenanlage für Rheinschiffe genutzt wurde. Später wurde dort ein wasserbetriebener Eisenhammer (bis 1841) betrieben.
Auf der linken Netteseite führte der Weg dann noch einige Kilometer flussabwärts bis zur Abzweigung nach Andernach. Nach etwa neun Kilometern wurden schließlich Wallgraben, Stadtmauer und Burg in Andernach erreicht. Die kleine Wandergruppe bummelte durch die Innenstadt zum Weihnachtsdorf auf dem Marktplatz, wo um 15 Uhr die Aufführung der „Lebenden Krippe“ verfolgt werden konnte.
