Landfrauen in Schleswig-Holstein unterwegs
Von der Geschichte der Wikinger bis zur nachhaltigen Hotellerie
Kreis Ahrweiler. Die diesjährige Mehrtageslehrfahrt führte die Landfrauengruppe nach Schleswig-Holstein. Die Exkursionen starteten mit einem Besuch in Schleswig an der Schlei mit seinem beeindruckenden Dom St. Petri und einzigartigem Flügelaltar oder auch der malerischen Fischersiedlung auf dem Holm. Die Geschichte der Wikinger, die in der Nähe ihre Handelsmetropole Haitabu, was übersetzt so viel heißt wie Ort in der Heide, unterhielten, brachte eine Landschaftsführerin den Landfrauen bei einer Wanderung „auf den Spuren der Wikinger“ am Haddebyer Noor nahe. Nach den Ausführungen hatten die Frauen der sogenannten Seekrieger damals bereits besondere Rechte und Privilegien.
Es folgte ein Tag in Dithmarschen: Zwischen Geest und Marsch wurde der Gruppe die Landschaft vorgestellt. Europas größte Kohlerzeugung erfolgt hier. Im Kohlosseum wurde die Verarbeitung verschiedener Kohlsorten anschaulich demonstriert, auch Verkostungen fanden statt. Weitere landwirtschaftliche Produkte von hier sind Kartoffel, Möhren, Zuckerrüben und nicht zu vergessen, die Dithmarscher Gänse.
Bei kalten Temperaturen im einstelligen Bereich und einem scharfen Nordseewind war der Stadtrundgang durch die Kreisstadt Heide eine Herausforderung. Ein Foto auf dem größten deutschen Marktplatz, auf dem traditionell der wöchentliche Markt stattfindet und andere Veranstaltungen größeren Ausmaßes, durften nicht fehlen, bevor der Aufbruch nach Friedrichskoog gewagt wurde. Die dort bestellte Wattwanderung fand angesichts der kalten Temperaturen nur bei einigen Teilnehmerinnen Anklang. Der Rest der Gruppe spazierte zuknöpft bis zum Hals über den Deich oder besuchte die örtliche Seehundstation.
Als Highlight kam der Besuch in Kappeln gut an. Auf den Spuren des Landarztes wurden beim Rundgang verschiedene Drehorte zum bekannten Film angesteuert. Eine Schifffahrt auf der Schlei mit dem Raddampfer „Schlei Princess“ führte bei herrlichem Wetter zur Lotseninsel, einem Naturschutzgebiet mit Vogelwarte, das nur mit dem Schiff zu erreichen ist.
Die nächste Besonderheit wartete in Flensburg auf die Gruppe. Emilie Husen erzählte während der Stadtführung auch nette Geschichten aus ihrem Privatleben des vergangenen Jahrhunderts, die immer wieder zum Lachen Anlass gaben.
Zum Abschluss der fachlichen Exkursionen stellte Uta Janbeck ihre Vision zum Leben in Zeiten des Klimawandels vor. Mit ihrem Mann betreibt sie das FAIRhaus, ein klimapositives Hotel in Schleswig-Holstein. Nach dem Kauf des alten Dreiseithofes haben sie im Laufe von 19 Jahren ein ausgeklügeltes Energiekonzept entwickelt, mit dem sie ihre Ferienwohnungen unterhalten, aber auch der bewusste und sparsame Umgang mit den vorhandenen Ressourcen wie Wasser, Wärme, Nahrungsmittel fördern. Der Betrieb wurde mehrfach wegen der Einzigartigkeit ausgezeichnet, u.a. auch mit dem Nachhaltigkeitspreis des Landes Schleswig-Holstein.
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