Allgemeine Berichte | 23.11.2019

Dr. Hans Riegel-Fachpreise für herausragende Schülerarbeiten verliehen

Von der Windenergie über Neuronale Netze bis zum Zufallsgenerator

Florian Raab, ein Schüler des Mons-Tabor Gymnasiums Montabaur, beschäftigte sich mit den Auswirkungen der Windenergie und erreichte damit den 2. Platz

Die jungen PreisträgerInnen präsentieren stolz ihre Auszeichnungen.Foto: Stefan F. Sämmer, JGU

Montabaur/Mainz. Zum 10. Mal haben die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und die Dr. Hans Riegel-Stiftung in diesem Jahr die Dr. Hans Riegel-Fachpreise für besonders gute vorwissenschaftliche Arbeiten von Schülerinnen und Schülern aus ganz Rheinland-Pfalz verliehen. Neben den rund 7.000 Euro Preisgeldern ermöglichen die Dr. Hans Riegel-Fachpreise den Zugang zu nachhaltigen Förderangeboten in Form von kostenlosen Seminaren und Konferenzen. Die Stiftung des ehemaligen HARIBO-Mitinhabers Dr. Hans Riegel engagiert sich insbesondere in der Bildungsförderung – stets mit dem Ziel, junge Menschen bei der Gestaltung ihrer Zukunft zu unterstützen. Dem Fokus auf MINT-Fächer entsprechend, wurden auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Schülerarbeiten in den Fächern Chemie, Geographie/Erdkunde, Informatik, Mathematik und Physik eingereicht. Eine Experten-Jury der JGU bewertete die Arbeiten nach wissenschaftlichen Kriterien, wobei besonders kreative Themenstellungen sowie ein deutlich erkennbarer praktischer Eigenanteil, etwa in Form von Experimenten, wichtige Einflussgrößen der Prämierung waren. Die Gewinnerinnen und Gewinner nahmen nun ihre Auszeichnungen stolz entgegen. Unter den Preisträgern war dieses Jahr auch ein Gewinner aus Montabaur, der die wissenschaftliche Jury der Johannes Gutenberg-Universität Mainz überzeugen konnte: Florian Raab beschäftigte sich mit dem Thema: „Auswirkungen der Windenergie, mit besonderem Augenmerk auf die Umwelteinflüsse in den Regionen Waigandshain-Homberg und Haiderbach (Westerwald)“ und erhielt den 2. Preis im Fach Geographie.

Förderung künftiger Fachkräfte

Überreicht wurden die Dr. Hans Riegel-Fachpreise von Prof. Dr. Stefan Müller-Stach, Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, und Prof. Ingeborg Henzler, Vorstandsmitglied der Dr. Hans Riegel-Stiftung. „Wir möchten junge Menschen für Wissenschaft begeistern. Deshalb laden wir das ganze Jahr über Schülerinnen und Schüler auf den Gutenberg-Campus ein, Forschung hautnah zu erleben – sei es im NaTLab, in der Grünen Schule, bei ‚Physik am Samstag‘, der Teilchenphysik-Akademie oder unseren vielen anderen Angeboten“, erklärt Prof. Dr. Stefan Müller-Stach. „Damit möchten wir kontinuierlich das Interesse junger Menschen für naturwissenschaftliche Sachverhalte fördern und im besten Falle für ein naturwissenschaftliches Studium werben.“ Prof. Ingeborg Henzler ergänzt: „Mit den Dr. Hans Riegel-Fachpreisen finden und fördern wir die Talente, die Deutschland in Zukunft als gut ausgebildete Fachkräfte benötigt. Die Dr. Hans Riegel-Stiftung begleitet junge Menschen auf ihrem Weg in ein naturwissenschaftliches Studium oder einen technischen Beruf. Der Gewinn eines Fachpreises ist der Anfang einer langfristigen, nachhaltigen Förderung junger MINT-Talente durch die Dr. Hans Riegel-Stiftung. Wir freuen uns, dass wir erneut mit der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz die Dr. Hans Riegel-Fachpreise verleihen konnten und werden das auch in Zukunft weiter tun. Vielen Dank an alle Beteiligten.“ Die Dr. Hans Riegel-Fachpreise sind in jedem Fach dotiert mit jeweils 600 Euro für den ersten Platz, 400 Euro für den zweiten Platz und 200 Euro für den dritten Platz. Zudem erhalten die Schulen der Erstplatzierten einen Sachpreis in Höhe von rund 250 Euro als Anerkennung für die Betreuung der Schülerarbeiten durch die jeweiligen Fachlehrerinnen und -lehrer. Weiterführende Informationen zu den Themen der ausgezeichneten Arbeiten sowie zu den Gewinnerinnen und Gewinnern sind zu finden unter https://www.nat-schuelerlabor.de/dr-hans-riegel-stiftung/ oder https://www.hans-riegel-fachpreise.com.

Die jungen PreisträgerInnen präsentieren stolz ihre Auszeichnungen.Foto: Stefan F. Sämmer, JGU

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