Westumer Gedenkfeier zum Volkstrauertag
Voraussetzungen für ein friedliches Miteinander schaffen
Westum. Die Gedenkfeier zum Volkstrauertag begann in Westum mit einem Gottesdienst, gefolgt von einem langen, von Fahnenabordnungen der Ortsvereine und Ehrengästen angeführten Trauermarsch, der von der Pfarrkirche zum Ehrenmal führte.
Vor der sehr zahlreich vertretenen Bevölkerung erinnerte Ortsvorsteher Wolfgang Kistner in seiner aufmerksam verfolgten Ansprache an die schrecklichen Ereignisse der Kriegs- und Nachkriegszeit und daran, dass in den Folgejahren sich das Bewusstsein der Menschen geschärft und zu einem besonnenen und friedlichen Handeln nach den Werten des Grundgesetzes geführt habe.
Er hoffe und wünsche, dass auch in den aktuellen Kriegsgebieten wieder Voraussetzungen für ein friedliches Miteinander geschaffen würden, damit sich die unschuldig leidenden Menschen möglichst bald dem zukunftsorientierten Wiederaufbau ihrer Heimat zuwenden wollten und könnten.
Nach mahnenden Worten zur Versöhnung, zur Verständigung und zum Frieden legte Kistner im Gedenken und in Trauer einen Kranz nieder.
Pastor Hans Joachim Rupp sprach geistliche Worte und ein Gebet.
Die musikalische Mitgestaltung durch den Männergesangverein Eintracht Westum unter der Leitung von Andrea Ernst und Solotrompeter Norbert Nykies verlieh der Gedenkfeier einen besonders würdigen Rahmen, ebenso die Mahnwache der St. Hubertus Schützengesellschaft und die uniformierte Formation des Westumer Löschzugs.
