Allgemeine Berichte | 30.05.2018, 12:57 Uhr

Landesverband NRW/Rheinland des Weißen Rings

Vorsitz wechselt innerhalb der Bonner Außenstelle

Bernd König übernimmt das Amt von Dieter Gawlitta aus Meckenheim

Übergabe des Vorsitzes beim Landesverband des Weißen Rings (v. l.): Frank Hoever, Direktor des Landeskriminalamts NRW, Bernd König, neuer Landesvorsitzender, Roswitha Müller-Piepenkötter, Bundesvorsitzende, Herbert Reul, Innenminister von Nordrhein-Westfalen, und Dieter Gawlitta, bisheriger Landesvorsitzender.  LKA NRW
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Bonn/Meckenheim. Der Vorsitz des des Weißen Rings wechselt von einem Mitarbeiter der Bonner Außenstelle zum nächsten.

Dieter Gawlitta aus Meckenheim hatte den Landesverband seit dem Frühjahr 2014 geführt. „Die zurückliegenden vier Jahre waren eine Bereicherung in meinem Leben, wofür ich dankbar bin“, so Gawlitta über seine Amtszeit als Landesvorsitzender. Dies gelte sowohl für die Begegnungen mit vielen Angehörigen der Außenstellen des Landesverbands, die sich als die eigentlichen Träger der Opferhilfe hoch motiviert und engagiert für den Weißen Ring einbrächten, als auch für das Zusammentreffen mit zahlreichen Persönlichkeiten aus Gesellschaft und Politik im Rahmen der Netzwerkarbeit des Vereins, so der 67-jährige Direktor a.D. weiter. Auch wenn er nun keine Funktion mehr bekleidet, wird Gawlitta sich weiterhin für die Ziele des Weißen Rings einsetzen.

Neuer Vorsitzender ist Bernd König. Der 69-jährige war zuletzt, bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im April 2014, als Leitender Oberstaatsanwalt in Bonn tätig. Als Landesvorsitzender ist er nun gleichzeitig auch Mitglied des Bundesvorstands in Deutschlands größter Opferschutzorganisation. Der neue Vorsitzende freut sich, nun die Nachfolge anzutreten. „In meiner fast 40-jährigen Zugehörigkeit zur Justiz habe ich immer wieder festgestellt, dass die Rechte des Opfers im Strafverfahren häufig zu wenig Berücksichtigung finden. Diesen Zustand gilt es zu beheben“, sagt König. Denn obwohl mit Hilfe des Weißen Rings bereits sehr viel für den Opferschutz getan werde, so der 69-Jährige weiter, bedürfe es noch großer Anstrengungen, um zu erreichen, dass auch die einzelnen Justizbediensteten ihren Fokus auf den Opferschutz richteten und nicht ausschließlich den Täter vor Augen hätten. Hierzu seien spezielle Schulungen für Richter und Staatsanwälte notwendig, denen die einschlägigen Vorschriften zwar bekannt seien, die aber bei der Fülle der Arbeit in ihrer Bedeutung für das Opfer teilweise übersehen würden.

Im Rahmen einer Feierstunde im Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen verabschiedete die Bundesvorsitzende des Weißen Rings, Roswitha Müller-Piepenkötter, Dieter Gawlitta und dankte ihm für sein Engagement. Gleichzeitig führte sie Bernd König in sein Ehrenamt ein und wünschte ihm gutes Gelingen. „Wir freuen uns sehr darüber, dass Bernd König das Amt und die Aufgaben des Landesvorsitzenden im Rheinland übernimmt“, so die Bundesvorsitzende. „Ich bin sicher, dass er sich mit Elan und Engagement dafür einsetzen wird, dem Opferschutz den ihm gebührenden Rang in der Gesellschaft zu verschaffen.“

Pressemitteilung des

Weißen Rings/Außenstelle Bonn

Übergabe des Vorsitzes beim Landesverband des Weißen Rings (v. l.): Frank Hoever, Direktor des Landeskriminalamts NRW, Bernd König, neuer Landesvorsitzender, Roswitha Müller-Piepenkötter, Bundesvorsitzende, Herbert Reul, Innenminister von Nordrhein-Westfalen, und Dieter Gawlitta, bisheriger Landesvorsitzender. Foto: LKA NRW Foto: Photographer: pw

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