Allgemeine Berichte | 04.10.2018

Fachverband Deutsch RLP im Deutschen Germanistenverband e.V.

Vorstand im Amt bestätigt

Der wiedergewählte Landesvorstand des rheinland-pfälzischen Fachverbandes Deutsch: (v.l.n.r.) Marcel Moning (Kassenprüfer), Viktoria Bach (Kassenprüferin), Dr. Markus Müller (Landesvorsitzender), Christian Buchner (Schatzmeister), Tanja Geißler (Beisitzerin), Pascal Badziong (Stellv. Landesvorsitzender) und Matthias Schneider (Geschäftsführer).privat

Neuwied. Die Mitglieder des rheinland-pfälzischen Fachverbandes Deutsch im Deutschen Germanistenverband e.V. (Deutschlehrerverband) kamen zu ihrer Mitgliederversammlung zusammen. Neben dem Rechenschaftsbericht des Landesvorstandes standen in diesem Jahr Neuwahlen auf der Agenda. Der Vorstand des rheinland-pfälzischen Fachverbandes Deutsch wurde einstimmig bestätigt: Dr. Markus Müller (Landesvorsitzender), Pascal Badziong (Stellv. Landesvorsitzender und Pressereferent), Matthias Schneider (Landesgeschäftsführer) Christian Buchner (Landesschatzmeister) und Tanja Geißler (Beisitzerin Realschulen plus). Das kontinuierliche Engagement für die Fachinteressen der Mitgliederinnen und Mitglieder wurde beim Rückblick auf die Aktivitäten sowie Initiativen der vergangenen beiden Geschäftsjahre deutlich. Zufriedene Anerkennung äußerten die Mitglieder für den konstruktiven Austausch mit den Vertretern des Bildungsministeriums.

Der Landesvorstand ist regelmäßig in Mainz zu Gast, um die Fachinteressen an passenden Stellen zu vertreten. „Wir schätzen den konstruktiven und ertragreichen Austausch mit den Behördenvertretern und freuen uns darüber, dass unsere Vorschläge auch Berücksichtigung finden“, stellt Landesvorsitzender Dr. Markus Müller fest. So konnte der Landesvorstand etwa bei der Anpassung der Bearbeitungszeit im Deutschabitur Erfolge verbuchen und eine Entlastung bei der Erstellung der schriftlichen Abiturprüfungen mit herbeiführen. Das bewährte Vorstandsteam möchte die Kernaufgaben des Deutschunterrichts verstärkt in den Fokus rücken und in diesem Kontext die Problematik sich ständig verschlechternder Rechtschreibkompetenzen aktiv angehen.

Dazu müssen aber auch strukturelle Rahmenbedingungen wie Kursgrößen geändert werden. Der Vorstand des Deutschlehrerverbandes Rheinland-Pfalz fordert unter anderem eine Bewertung von Rechtschreibung und Zeichensetzung in den Klassen 5 und 6.

„Andere Bundesländer folgen diesem Prinzip bereits, damit unter anderem kein falsches Signal der Beliebigkeit an die Lernenden gesandt wird“, betont der Landesvorsitzende. Vizelandeschef Pascal Badziong ergänzt: „Die Veröffentlichung aktueller Studien zur Rechtschreibkompetenz unserer Schülerinnen und Schüler haben auch die öffentliche Diskussion wieder entfacht und dabei wird nicht nur die sogenannte Methode ‚Schreiben nach Gehör‘ kritisiert.“ Dass es bei der Orthografie bei sehr vielen Schülerinnen und Schülern große Defizite gibt, beobachten nicht nur die Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer im Land. „Auch Ausbildungsbetriebe, Universitäten oder staatliche Einrichtungen wie die Polizei beklagen einen eklatanten Rückgang der Rechtschreibkompetenzen“, stellt der Landesvorstand fest.

Pressemitteilung des

Fachverbandes Deutsch RLP

im Deutschen

Germanistenverband e.V.

Der wiedergewählte Landesvorstand des rheinland-pfälzischen Fachverbandes Deutsch: (v.l.n.r.) Marcel Moning (Kassenprüfer), Viktoria Bach (Kassenprüferin), Dr. Markus Müller (Landesvorsitzender), Christian Buchner (Schatzmeister), Tanja Geißler (Beisitzerin), Pascal Badziong (Stellv. Landesvorsitzender) und Matthias Schneider (Geschäftsführer).Foto: privat

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