Allgemeine Berichte | 11.03.2020

Jahreshauptversammlung des Fördervereins Altes Jugendheim

Vorstand wurde einstimmmig wiedergewählt

Team der Kulturwerkstatt mit großem Einsatz im Sinne der Traditions- und Brauchtumspflege sowie des gesellschaftlichen Engagements

Der Vorstand wurde einstimmig wiedergewählt. Foto: AB

Remagen. Wieviel in der Kulturwerkstatt vom Team des Fördervereins des Alten Jugendheimes geleistet wird, darüber waren selbst die aktiven Mitglieder des Fördervereins erstaunt. Bei der Jahreshauptversammlung kamen die vielfältigen Veranstaltungen zur Sprache. Vorsitzender Rolf Plewa ging in seinem Jahresbericht auf die breite Vielfalt der Veranstaltungen in der Kulturwerkstatt ein und dankte ausdrücklich dem mehr als engagierten Team. In den letzten zwei Monaten habe der rheinische Karneval im Mittelpunkt des Veranstaltungsmarathons in der Kulturwerkstatt gestanden. Ob zu Beginn des Jahres das „Exprinzentreffen“, ob die „Baachpörzer-Sitzung“, bei beiden war der Saal knubbelig voll besetzt, oder die „After-Zoch-Party“ nach dem Remagener großen Prunkzug, die eine ganz besondere Herausforderung gewesen sei, alle Hände seien benötigt worden, um dem großem Ansturm Sorge zu tragen. Glanzpunkt sei der Veilchendienstag gewesen mit der Verabschiedung des „Panikorchesters“. Zwei Prinzenpaare und ein Dreigestirn der Gesamtstadt angetreten beim Ausklang des Karnevals am Veilchendienstag habe es in Remagen noch nicht gegeben. Dies sei ein Beweis dafür, dass durch Gemeinsamkeit und Karneval auch ein dörfliches Kirchturmdenken überwunden werden könne. Eine ganz besondere Leistung habe Moderator Marcel Möcking vollbracht, der gut gelaunt und in Kenntnis aller Menschen bis weit nach Mitternacht durch ein sehr gut durchgetaktetes Programm geführt habe. „Das ganze „Aktiventeam“ hat in den zwei Monaten eine Leistung vollbracht, die besonderen Dank für das Ehrenamt verdient“, betonte der Vorsitzende.

Viele Veranstaltungen wurden in der Kulturwerkstatt abgehalten

In einem weiteren Blick auf die Veranstaltungen des laufenden Jahres in der Kulturwerkstatt wurde die enorme Arbeit des Vereins mehr als deutlich. Neun private Feiern, für die immer wieder Theken- und Kühlschränke ein- und ausgeräumt werden müssen. Von den ständigen Säuberungen sei da noch keine Rede. Neun Mal stehen die Räumlichkeiten dem „Reparaturcafe“ der Caritas zur Verfügung, Auf- und Umbauarbeiten inbegriffen. Circa acht Mal nutzen Vereine wie die Ökumenischen Flüchtlingshilfe oder Aktionen mit Flüchtlingen aus dem Projekt „Demokratie leben“ die Räumlichkeiten. Circa acht Mal tagen städtische Ausschüsse in der Kulturwerkstatt, insbesondere wenn barrierefreie Räumlichkeiten nachgefragt werden. Den Vereinen steht der Caracciolaraum etwa zwei Mal im Monat zur Verfügung, denn mit bis zu 20 Personen kann dort dem Vereinsleben gefrönt werden. Der Stadt stehen die Räumlichkeiten beim LebenKunstMarkt, beim Nikolausmarkt und beim Kunstsalon zur Verfügung. Zudem kommen die Stadtführungen, die ja nur durch das Engagement des Vereins, die „Hypocausten“ durch den Bau der Außentür zugänglich zu machen, möglich geworden sind. Vier Jeuchelabende der VHS seien mit Oliver Schmitz geplant, eine Veranstaltung, bei der ebenso wie bei vielen anderen immer wieder das große „Stühlerücken“ angesagt sei. Auch für die Jugendarbeit habe der Verein „Förderverein Altes Jugendheim“ immer ein offenes Ohr. Montags trainieren die Twirling Sticks in der Halle, dienstags probt die Theatergruppe, mittwochs die Prinzengarde und donnerstags die Rot-Weißen Funken Unkelbach. Alles sei natürlich immer mit Um-, Auf- und Reinigungsarbeiten verbunden. Im August werde der Verein erneut den Verein „Lebendiger Marktplatz“ unterstützen, im April den Jugendbahnhof, der auf der Galerie eine Ausstellung von und für Jugendliche eröffnet. Und bei all den Veranstaltungen für dieses Jahr, die Rolf Plewa nannte, waren die 14 Veranstaltungen der Kulturwerkstatt von Blues bis Landmusik, von Rock´n Roll bis Travestie, noch nicht genannt. Da galt dem Kulturwerkstatt-Team ein ganz dickes Lob für sein ehrenamtliches Engagement.

Neuwahlen

Nach den detaillierten Zahlen, die Schatzmeisterin Monika Gräfe-Trageser offenlegte, gab Kassenprüfer Gerhard Odenthal ein Lob für die Kasse, was die Entlastung des Vorstands zur Folge hatte. Einstimmig verliefen die Neuwahlen: Vorsitzender bleibt Rolf Plewa, neuer zweiter Vorsitzender ist Marcel Möcking, Schatzmeisterin bleibt Monika Gräfe-Trageser und Schriftführer Rolf Schumacher. Zu neuen Beisitzern wählte die Versammlung Anja Mehnert, Guido Asmuth und Josef Hermes. Beisitzer bleibt Peter Braun. AB

Der Vorstand wurde einstimmig wiedergewählt. Foto: AB

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  • Rita Butz: Sehr schön verfasster Bericht , sehr zutreffend und diese beiden " Helden " üben eine Vorbildfunktion für unsere Gemeinde aus !! L. G. verbunden mit meiner höchsten Wertschätzung!!

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