Allgemeine Berichte | 08.02.2017, 11:14 Uhr

Rheinbach-Meckenheimer Tafel

Vorstandsmitglieder im Amt bestätigt

Meckenheim. Im Rahmen einer gut besuchten Mitgliederversammlung der Rheinbach-Meckenheimer Tafel wurden die Mitglieder des bisherigen Vorstands (Vorsitzender Dr. Uwe Petersen, Erste Stellvertretende Vorsitzende Karin Woyke, Kassenwart Ludwig Mickisch, Schriftführerin Edeltraud Sievert) per Akklamation in ihren Ämtern bestätigt. Neu in den Vorstand wurde Hans-Joachim Peters gewählt. Peters wurde zum Zweiten Stellvertretenden Vorsitzenden bestimmt und wird die Aufgabe des Sicherheitsbeauftragten übernehmen.

2016 wurde der Fuhrpark der Tafel durch die Anschaffung eines Kühlautos mit Hilfe eines für die Tafeln in Deutschland tätigen Sponsoring-Unternehmens sowie die Spende eines VW Caddy durch die Faßbender-Stiftung „erneuert“. Die Schlüsselübergabe durch die Sponsoren des Kühlautos und durch das Spenderehepaar Faßbender im Beisein der Bürgermeister von Meckenheim und Rheinbach waren herausragende Ereignisse.

Wichtige Anschaffungen

Weitere wichtige Anschaffungen waren 80 Kistenroller, 300 neue Faltkisten sowie drei Kühlschränke und zwei Tiefkühltruhen. Durch die neuen Gerätschaften wird die tägliche Arbeit der Tafel erleichtert. Es können auch frische Lebensmittel gelagert und damit Schwankungen beim Lebensmittelangebot ausgeglichen werden. Denn wegen des großen Andrangs von Kunden hat die Tafel in Rheinbach seit Juni 2016 einen zusätzlichen Ausgabetag am Freitag eingerichtet.

Die Tafel ist bemüht, die sicherheitstechnische Betreuung der Mitarbeiter weiter zu entwickeln. Hierzu wurden vom Landesverband Nordrhein-Westfalen angebotene Einführungslehrgänge besucht und ein Sicherheitsbeauftragter benannt. Ein weiterer Schritt wird die Ausbildung von Ersthelfern sein.

Eine besondere Herausforderung war die Bewältigung des Anstiegs der Zahl der Kunden als Folge des Zustroms von Flüchtlingen. Denn die Rheinbach-Meckenheimer Tafel macht grundsätzlich keinen Unterschied zwischen Ethnien. Als Nachweis für die Berechtigung zur Unterstützung durch die Tafel zählt ausschließlich der Nachweis der Bedürftigkeit durch Vorlage des amtlichen Bescheides über den Bezug von Grundsicherung, Hartz-IV- oder Asylgeld.

Insgesamt hat die Tafel an beiden Standorten inzwischen rund 340 „Ausweise“ ausgegeben: 190 in Meckenheim, 150 in Rheinbach. Bei einem Durchschnittswert von 2,4 Personen je Ausweis werden aktuell einmal wöchentlich etwa 840 Personen mit Obst, Gemüse, Brot, Eier sowie Fleisch- und Milchprodukten versorgt. Zusätzlich erhalten die Kunden einmal monatlich Konserven und andere haltbare Lebensmittel.

Eine Daueraufgabe

Die Einwerbung von Lebensmittelspenden ist eine Daueraufgabe und eine besondere Herausforderung für die Tafel. Deshalb sind alle Verantwortlichen dankbar, dass eine große Zahl der Discounter, Lebensmittelbetriebe und viele Obstbauern in der Region Meckenheim und Rheinbach die Tafel mit Lebensmittelspenden unterstützen. Erfreulich ist auch die Kooperation mit den Nachbartafeln und mit der regionalen Verteilorganisation für Großspenden des Landesverbandes der Tafeln in Nordrhein-Westfalen. Dankbar ist die Tafel auch für die vielen spendenbereiten Förderer.

Tafelarbeit ist ohne ehrenamtlich engagierte Menschen nicht möglich. Bei der Rheinbach-Meckenheimer Tafel sind etwa 35 Personen mit unterschiedlichen Zeitkontingenten bei der Sammlung, der Aufbereitung und der Verteilung von Lebensmitteln beschäftigt. Als kleines Dankeschön fanden im Juli 2016 ein „Kaffee-Kuchen-Klönen“-Nachmittag in der Christuskirche in Meckenheim und in der Adventszeit 2016 die traditionelle Weihnachtsfeier im Restaurant La Campana statt. Beide Veranstaltungen waren sehr gut besucht. Dies ist auch ein Zeichen dafür, dass sich die Ehrenamtler mit ihrer Aufgabe bei der Tafel identifizieren und gern dabei sind.

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