Allgemeine Berichte | 18.03.2025

Vortrag zur Finissage der Ausstellung „HORIZONTE“ im Kunstpavillon Burgbrohl

Vortrag @teatripeurope

Burgbrohl. Mit einem Reisebericht findet am 23. März die Ausstellung HORIZONTE mit Reiseimpressionen und Künstlerbücher von Annika Leese und Manfred Hammes (+2006) einen passenden Abschluss und der AIM e.V. lädt am Sonntag ab 15 Uhr in den Kunstpavillon ein.

Annika und Andreas Leese werden von ihrer einjährigen Reise mit dem VW-Bus quer durch Europa berichten. Von Bonn nach Großbritannien, von Schottlands rauen Küsten über Irland und Frankreich bis zu Italiens malerischen Landschaften. Im Winter hüteten sie Tiere und Häuser, im Frühjahr ging es weiter über den Balkan und die Türkei bis nach Georgien. Das Ziel ihrer Reise war ihr Paten-Tee-Strauch bei der Renegade Tea Estate Farm in der Nähe von Kutaissi / Georgien. Schon auf der Reise dahin fuhren sie am Schwarzen Meer durch die Teeregionen der Türkei und besuchten so manche Teefarm. Im Mai 2024 kamen sie in Georgien an. Tee war ein zentrales Element unserer Reise. Innehalten, genießen, dem Moment zu einer kleinen Ewigkeit verhelfen…Immer hatten wir einen Wasserkocher und Tee dabei – und Zeit. Eine Kostbarkeit, ein Jahr aus dem Trott ausbrechen zu dürfen. Ihre Rückreise führte sie am Schwarzen Meer entlang nach Istanbul, wo der Bus nach den abenteuerlichen Straßenverhältnissen in Georgien erstmal neue Koppelstangen brauchte. Dann ging es weiter über Rumänien und Budapest zurück ins Rheinland.

Auf der ganzen Reise erlebten sie atemberaubende Natur, sahen großartige Kirchen und Klöster, wanderten durch alte Gassen und an stürmischen Küsten entlang. Immer dabei die Kamera und Skizzenbücher, um das Gesehene festzuhalten.

Das bleibend Wichtigste der Reise waren die Begegnungen mit so vielen gastfreundlichen und wunderbaren Menschen. Egal wann und wo, immer trafen sie auf Menschen, die sie in interessante Gespräche verwickelten. Manchmal ging die Verständigung nur mit einer Sprachapp oder einem Deutsch sprechenden Verwandten. Überall begegnete ihnen eine große Herzlichkeit, verbunden mit vielen Einladungen zu Tee und lokalen Spezialitäten.

Dies macht dankbar und auch demütig, auch im Hinblick auf die Fülle, in der wir hier in Deutschland leben. Das Fazit ihrer Reise: Dankbar sein für das, was man hat, nicht jammern darüber, was fehlt (wir arbeiten dran!). Nicht stressen lassen, atmen und lächeln. Man kommt immer mit deutlich weniger aus, als man denkt und bekommt deutlich mehr als erwartet. Der Eintritt ist frei.

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