Allgemeine Berichte | 09.11.2022, 08:06 Uhr

Wachtberger Flüchtlingsarbeit stellt sich vor und sucht Mitstreiterinnen und Mitstreiter

Bettina vom Team SamstagsTreff.Foto: Gemeinde Wachtberg/ka
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Wachtberg. Menschen fliehen vor Krieg und Not in ihren Ländern. Sie kommen auch nach Wachtberg. Sie brauchen Unterstützung, um anzukommen und erste Schritte zu meistern. Es gibt viele Möglichkeiten, dies zu tun.

An Tischen sitzen Menschen zusammen, reden, finden eine gemeinsame Sprache. Kinder zeigen stolz selbstgebastelte Sachen. Es duftet nach Kaffee und Kuchen. Es ist SamstagsTreff im Familienzentrum in Berkum. „Ich halte den Samstagstreff für etwas Besonderes, weil er vielfältige Möglichkeiten bietet, miteinander in Kontakt zu kommen: bei einer Tasse Tee oder Kaffee, in Gesprächsrunden, bei der Unterstützung in Bürokratiedingen oder beim Sprache üben. Die Kinder werden betreut, so dass die Eltern mal etwas für sich machen können. Jede und jeder kann sich raussuchen, wozu er/sie Lust hat. Das Miteinander macht Spaß“, sagt Bettina, Team SamstagsTreff.

„Das Tolle an meiner Arbeit im Kleiderpavillon sind für mich die Menschen und die Begegnungen. Und meine Kollegin natürlich!“, sagt Claudia vom Team Kleiderpavillon Ließem.

„Seit Mai 2020 bin ich ehrenamtlich engagiert in verschiedenen Bereichen - im Kleiderpavillon, in der „ZUGABE“, beim Austragen des Pfarrmagazins. Die Begegnungen mit den Menschen sind interessant und bereichernd. Ich brenne für meine Tätigkeiten. Hier kann ich neue Ideen einbringen, mitgestalten. Die Menschen erkennen unsere Arbeit an“, sagt Gabriele, Team Kleiderpavillon und „ZUGABE“.

„Als Ehrenamtler leistet man praktische Hilfe/Arbeit für die Betroffenen. Man kommt darüber ins Gespräch, es entsteht Vertrauen und oft neuer Mut. Ganz nebenbei bauen sich Vorurteile ab. Ehrenamt lässt sich nicht erzwingen oder planen. Es entsteht, wenn ein bestimmter Bedarf und engagierte Menschen mit den passenden Fähigkeiten zusammentreffen. Dafür braucht es gute EhrenamtskoordinatorInnen. Ehrenamtlich tätig zu sein bedeutet oft, zu improvisieren. Daraus entsteht manchmal Neues, an das man vorher gar nicht gedacht hatte“, sagt Martin, Team Fahrradwerkstatt und Garten.

„Ich bin tief erschüttert von den vielen einzelnen Schicksalen, von denen ich nun schon gehört habe. Es ist mir eine Herzensangelegenheit, diesen lieben Menschen im Rahmen meiner Möglichkeiten zu helfen“, sagt Yvonne, Team UkraineTreff Niederbachem.

Und dies ist nur ein kleiner Ausschnitt dessen, wie Wachtberger Neu-Wachtberger unterstützen und sich engagieren. Es gibt noch viel mehr.

Weitere Infos bei:

Katja Ackermann (Ehrenamtskoordination Gemeinde Wachtberg): katja.ackermann@wachtberg.de:

Bettina Hoffmann (stellvertretend für den Ökumenischen Arbeitskreis zur Betreuung von Flüchtlingen und Asylbewerbern): Bettina-Hoffmann-Wb@t-online.de.

Pressemitteilung

Gemeinde Wachtberg

Martin vom Team Fahrradwerkstatt. Foto: M. Hagemann

Martin vom Team Fahrradwerkstatt. Foto: M. Hagemann

Claudia und Gabriele vom Team Kleiderpavillon.Foto: Gemeinde Wachtberg/ka

Claudia und Gabriele vom Team Kleiderpavillon. Foto: Gemeinde Wachtberg/ka

Yvonne vom Team UkraineTreff. Foto: privat

Yvonne vom Team UkraineTreff. Foto: privat

Bettina vom Team SamstagsTreff. Foto: Gemeinde Wachtberg/ka

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