Allgemeine Berichte | 18.03.2017, 12:54 Uhr

Energietipp der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz

Wärmepumpen im Altbau sinnvoll?

Erdreich oder Grundwasser sind als Wärmequelle für Wärmepumpen die erste Wahl. Dafür sind Bohrungen erforderlich, die bis zu 100 Meter in die Tiefe reichen können. VZ-RLP
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Kreis Ahrweiler. Wärmepumpen erfreuen sich steigender Beliebtheit. Der Umwelt Wärme zu entziehen und mittels Druck auf Heiztemperatur zu bringen, scheint eine elegante Lösung, um mit wenig Strom viel heraus zu holen. Da Tiefenbohrungen größere Teile eines Grundstücks betreffen kön-nen, werden solche Bohrungen selten bei Bestandsgebäuden durchgeführt, wo Gärten und Höfe bereits angelegt sind. Eine Alternative zu einer Erdwärmepumpe ist die Luft-Wärmepumpe. Sie erbringt jedoch viel weniger Wärme, denn im Winter ist die Wärmequelle Luft viel kälter als das Erdreich. Deshalb kann die eine oder andere Luft-Wärmepumpe in einem kalten Winter statt ökologischer Wärme eine hohe Stromrechnung produzieren. Eine Luftwärmepumpe sollte also nur bei Bestandsgebäuden in Erwägung gezogen werden, die bereits komplett energetisch saniert wurden. Auch sollten die Heizkörper so dimensioniert sein, dass sich das Haus mit einer niedrigen Vorlauftemperatur beheizen lässt – ideal sind Flächenheizungen, etwa im Fußboden. Schließlich muss auch berücksichtigt werden, dass Luft-Wärmepumpen erheblichen Lärm produzieren können. Ob sich eine Wärmepumpe für Ihr Haus eignet und zu allen anderen Fragen des Energiesparens berät der unabhängige Energieberater der Verbraucherzentrale nach Terminvereinbarung. Der Energieberater hat am Montag, 15. mai ab 13.30 Uhr Sprechstunde in Bad Neuenahr-Ahrweiler in der Stadtverwaltung, Zimmer N.0.02, Hauptstraße 116. Die Beratungsgespräche sind kostenlos. Voranmeldung unter: Tel. (0 26 41) 8 70.

Erdreich oder Grundwasser sind als Wärmequelle für Wärmepumpen die erste Wahl. Dafür sind Bohrungen erforderlich, die bis zu 100 Meter in die Tiefe reichen können.Foto: VZ-RLP

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