Allgemeine Berichte | 11.05.2017

Eifelverein Andernach im Nationalpark Bayerischer Wald

Wanderung am Fuße des Arbers

Die Wandergruppe vor dem Museum“ Gläserne Destille“.privat

Andernach. Zwischen der Donau, Tschechien und Österreich erstreckt sich auf 6.000 qm eine einmalige Natur- und Kulturlandschaft - und zwar der letzte Urwald Deutschlands. Der erste Nationalpark Deutschlands bietet die schönsten Gipfel und vielfältigsten Wandermöglichkeiten. Im Herzen dieses Nationalparks erlebten 34 Wanderfreunde des Eifelvereins Andernach fünf herrliche Tage und atmeten würzige Waldluft, genossen traumhafte Ausblicke, konnten sich an der wunderbaren Natur erfreuen und Entspannung und Erholung beim Wandern suchen. Eingeladen zu dieser Mehrtages- und Frühjahrswanderung hatten die Wanderführer des Eifelvereins Andernach Erna Stößel, Vroni Rath und Gabriel Riehl.

Kurort Bodenmais

Zunächst fuhren die Wanderfreunde mit dem Bus nach Bodenmais in den Bayerischen Wald und wurden dort fürstlich im Sonnenhotel Fürstenbauer aufgenommen. Bodenmais kann am besten kurz umrissen werden mit dem Satz: „Vom Bergbaudorf zum heilklimatischen Kurort“. Schon um das 15. Jh. wurde in den Gruben nach Silber gegraben. 1542 stellte das Bergwerk auf die Erzeugung von Vitrol um, das zum Färben von Textilien Verwendung fand. Von 1870-1914 wurde Potee (Polierrot) erzeugt, das zum Schleifen von Gläser und Polieren der Spiegel gebraucht wurde. Heute ist dort nur noch ein historisches Besucherbergwerk. Gleichzeitig siedelten dort Glashütten an, da hier genügend Quarz und Holz vorhanden war. Bekannt ist heute noch das Glasparadies „Joska“ in Bodenmais. Schon 1945 wurde Bodenmais zum Luftkurort erklärt und seit 1992 das Prädikat zum „Heilklimatischen Kurort“ verliehen. Am ersten Wandertag ging es daher auf den Panoramaweg rund um Bodenmais vorbei am Silberbergwerk und am Glasparadies.

„Gläserne Destille“

Am nächsten Tag ging es dann schon höher hinauf zunächst mit dem Bus vorbei am großen Arbersee bis nach Brennes und weiter zu Fuß vorbei an der Mooshütte bis zum kleinen Arbersee mit Rundgang. Von dort ging es mit dem Bus weiter zum Glasdorf Arnbruck. Am letzten Wandertag ging es vom Hotel zur „Gläserne Destille“ nach Böbrach. Die Destille ist ein liebevoll gestaltes Schnaps-Museum und enthält eine Vielzahl von Raritäten aus der Geschichte der Schnaps-Herstellung. Das Schmuckstück des Museums ist die „Gläserne Destille“ und die erste Bärwurz-Schaubrennerei. Nach einem kurzen Bärwurzfilm erfolgte im Museumsladen eine Gratis-Verkostung. Gestärkt ging es teils mit dem Bus oder zu Fuß in Richtung Bodenmais zum „Joska-Glasparadies“ bei bayerischer Unterhaltungsmusik. Abends war gemütliches Beisammensein mit Tanzmusik im „Dorf-Stadl“, wo bis in die späte Nacht getanzt wurde. Schon am frühen Sonntagmorgen fuhr die Gruppe wieder nach Hause und kehrte zum Mittagstisch auf dem Autobahnrasthof „Geiselwind“ ein. Alle Teilnehmer waren von der Mehrtageswanderung begeistert und werden die schönen Stunden noch lange in Erinnerung behalten. Gäste sind zu jeder Wanderung und Veranstaltung des Eifelverein Andernach herzlich willkommen und können sich über die Aktivitäten des Vereins bei dem 1. Vorsitzenden Gabriel Riehl Tel. (0 26 01) 9 11 73 60 informieren.

Die Wandergruppe vor dem Museum“ Gläserne Destille“.Foto: privat

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