Allgemeine Berichte | 27.08.2025

Wanderung am Wehrer Kesselweg

 Foto: Gudrun Hanemann

Wehr. Beim Wehrer Kessel handelt es sich um ein vulkanologisches Einbruchsbecken, eine so genannte Caldera. Sie ist beim Ausbruch den Hüttenbergvulkans entstanden und beherbergt das größte Kohlensäurevorkommen Europas.

Bei der 15 Kilometer langen Erlebniswanderung rund um den Wehrer Kessel unter der Leitung des Gästeführers Konrad Friedgen wird die fast kreisrunde Senke nahezu vollständig umrundet. Unterwegs weiß der Wanderführer zu den geschichtsträchtigen und vulkanologischen Highlights Interessantes zu berichten. Ausgehend vom Startpunkt auf der Kellerei werden zu Beginn der Tour das sakrale Kirchenumfeld der Pfarrkirche St. Potentinus und der sich daran anschließende Barocke Pfarrgarten in Augenschein genommen. Auch ein Blick in das Innere des Gotteshauses mit seiner überaus üppigen frühbarocken Ausstattung ist auf Wunsch möglich. Durch das Tiefental geht es sodann hinauf zum Hohen Osterberg, einem der schönsten Aussichtsberge in der Osteifel. Weitblicke über den Rheingraben hinweg bis weit in den Westerwald erschließen sich den Wanderern. Vorbei an der Annakapelle wird dann im Osten der Caldera der Dachsbusch angelaufen. Hier ist mit der eiszeitlichen Rutschfalte ein bemerkenswerter Geoaufschluss zu bewundern. Bei der Wanderpause auf dem Hüttenberg fällt der Blick in den Wehrer Kessel und auf die jenseits der Caldera gen Westen aufragende Bergkette bestehend aus Meirother Kopf, Tiefenstein und Osterberg. In der Bruchwand der sich daran anschließenden Wehrer Sandgrube sind die einzelnen Auswürfe des Hüttenbergvulkans vor ca. 250.000 Jahren anhand der Gesteinsschichten gut sichtbar erhalten geblieben. Nach dem Überschreiten der A61 geht es sodann durch das Naturschutzgebiet Welschwiesen zum Ausgangspunkt zurück. Mit etwas Glück, wenn es zeitlich passt, ist dabei der täglich um 16:00 Uhr stattfindende Geysirsprung auf dem Gelände des Carbo-Kohlensäurewerkes aus nächster Nähe zu beobachten.

Anmeldung und weitere Informationen:

Tourist-Information Vulkanregion Laacher See

56653 Maria Laach, Tel. 02636/19433,

info@vulkanregion-laacher-see.de www.vulkanregion-laacher-see.de

Foto: Gudrun Hanemann

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