Allgemeine Berichte | 11.07.2019

Eifelverein Bad Breisig e. V.

Wanderung zum Schloss Arenfels

Die Gruppe besichtigte das Schloss Arenfels und war sehr beeindruckt. Foto: privat

Bad Breisig. Die letzte Mittwochswanderung führte dieses Mal auf die andere Rheinseite, ein vertrauter Anblick. Mit der Fähre wurde der Rhein überquert, zu Fuß ging es am Rhein entlang und weiter in die Höhe über Bad Hönningen, denn es ging zum Schloss Arenfels. Bei schönstem Wetter wurden alle schon auf der großen Terrasse von Herrn Runkel, dem Pächter des Schlosses, erwartet. Er berichtete zunächst über die Geschichte des Schlosses, während die Gruppe im Schatten saß und die Aussicht über Bad Hönningen und auf Bad Breisig genoss. Schloss Arenfels war ursprünglich eine Burg, erbaut im 13. Jahrhundert, die später zu einem Schloss umgebaut wurde.

Es gab verschiedene Besitzer. Im 19. Jahrhundert wurde das ehemalige Renaissanceschloss vom Dombaumeister Zwirner im neugotischen Stil umgebaut, der bis heute erhalten ist. Schloss Arenfels wird auch „Schloss des Jahres“ genannt, weil es 365 Fenster, 52 Zimmer und 12 Türme haben soll, das habe aber laut Runkel nie zugetroffen. Beim Rundgang durchs Schloss konnten eine Vielzahl an Räumen besichtigt werden.

Besonders beeindruckte die einzigartige gotische Eisentreppe, verschiedene Salons und der alte und neue Rittersaal. Im alten Rittersaal befindet sich eine freitragende hängende Säule, eine ganz seltene Bauweise. Das Schloss wird seit einigen Jahren für Familienfeste, Firmenevents unter anderem vermietet, auch standesamtlich geheiratet werden kann hier.

Jeden Montag um 14 Uhr gibt es eine öffentliche Führung. Zurück auf der Terrasse erwartete die Gruppe gedeckte Tische im Schatten und man stärkte sich an Kaffee und Kuchen, genoss die tolle Aussicht, den schönen Innenhof und die Nahsicht aufs Schloss. Beschwingt ging es dann zurück zur Fähre und wieder auf die vertraute Rheinseite mit jetzt einer veränderten Sicht auf Schloss Arenfels.

Die Gruppe besichtigte das Schloss Arenfels und war sehr beeindruckt. Foto: privat

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