Wandmalereien aus dem frühen 13. Jahrhundert erzählen
Bendorf. Bei der Sanierung des Reichardsmünsters vor 15 Jahren wurden Wandmalereien entdeckt, die zum größten Teil allerdings nur sehr schwer zu erkennen sind. Eine digitale Retusche bietet nun die Möglichkeit, die figürlichen Darstellungen zu deuten. Original und Retusche sind Thema des Vortrages und der Führung von Michael Syré. Treffpunkt ist am Samstag, 7. September 2024 um 16 Uhr in der kath. Kirche St. Medard, Bendorf. Der Förderkreis St. Medard lädt herzlich ein. Am Tag des offenen Denkmals, Sonntag, 8. September 2024, ist die kath. Kirche von 12.30 - 17 Uhr geöffnet. Bei Bedarf werden Führungen, auch in der ev. Kirche, angeboten.
Das Kirchenensemble beinhaltet zwei Gotteshäuser. Die ev. Kirche ist eine dreischiffige spätromanische Basilika von 1204, 1944 größtenteils zerstört, 1954-56 durch einen Neubau unter Erhalt nicht zerstörter Teile ersetzt. Die kath. Kirche ist eine neuromanische Basilika von 1864-69, an das zur kath. Kirche gehörende Reichardsmünster (1230) angebaut. Eine „porta oecumenica“ (bei Bedarf geöffnet) verbindet beide Gotteshäuser. Der Kirchturm mit Glocken und Glockenspiel ist im Besitz der Zivilgemeinde.
Die Grablegung Mariens. Foto: privat