Wanderfreunde des Eifelvereins Andernach
"Warum in die Ferne schweifen..."
Rundwanderung auf dem Vulkan- und Panoramaweg Burgbrohl
Andernach. Warum in der Ferne wandern, wenn der schönste Wanderweg als Traumpfad so nahe liegt. Dies dachten sich die zwei Wanderführerinnen Gerhild Syri und Elke Welter und luden die Wanderfreunde des Eifelvereins Andernach nach Burgbrohl ein. Vom neugestaltetem Kurpark „Brohltalaue Ost“ mit Wasserspielplatz und sprudelndem Geysir wanderte die Gruppe auf dem rund 15 Kilometer langen Vulkan- und Panoramaweg, einem neuen idyllischen Waldweg entlang des Brohlbaches und einem leicht ansteigendem Pfad mit vulkanischen Gesteinsformationen und einer Infotafel zum Lavaverlauf des Lummerfelds und Veitskopfes in Richtung Lummersfeld. Vorbei an riesigen und mächtigen Trasswänden ging es weiter abwärts bis zum angrenzenden Traumpfad „Höhlen- und Schluchtenweg“ im wunderschönen Brohltal. Der Weg verläuft zumeist über die Höhen rund um den historisch bedeutsamsten Brohltalort. Der steile, fast alpinartige Aufstiegspfad zum Teufelsknochen wurde gemieden und statt dessen alternativ den breiten gut begehbaren und ausgeschilderten Weg an der Brohltalstraße entlang genommen, dann durch das Pfaffental auf den Wingertsberg. Hier ging es wieder auf den Hauptweg - mit Panoramaausblick auf Burgbrohl, die Vordereifel, die Höhen des Kunkskopfes und den Lydiaturm am Laacher See. Die Wanderung führte über Feld- und Wiesenwege bis zum Heiligenhäuschen von Oberlützingen und bis auf die Höhen des Vulkankraters Herchenberg. Von einer Aussichtsplattform am Herchenberg konnte der grandiose Einblick in den durch den Lavaabbau geöffneten Krater mit seinem smaragdgrünen See genossen werden. Gleichzeitig ergab sich eine phantastische Rundumsicht bis zur hohen Eifel mit Blick zur Burg Olbrück einerseits und zum Rheintal mit dem rechtsrheinischen Drachenfels anderseits. Nach der Dreifaltigkeitskapelle, die im Jahre 1889 erbaut wurde, ging der Weg weiter bis zum Ortsteil Weiler und wieder durch das Waldgebiet Almersbach bis nach Buchholz. Hier ist die Propstei aus dem zwölften Jahrhundert zu erwähnen als eine Niederlassung der Benediktinerabtei Gladbach. Die ehemaligen Klostergebäuden werden heute als Bauerhof genutzt. Von dort wanderte die Gruppe entlang des Gleesbachtals am Weinberghäuschen und der Fatimakapelle bis zur verdienten Schlusseinkehr im Schlosshotel Burgbrohl. Auch der Wettergott hatte mit den Wanderern großes Einsehen und schickte überwiegend Sonne mit etwas Wind auf die Gruppe. Als Zeichen seiner Macht ließ er auch den Regenbogen erscheinen. Der Wanderfreund Gabriel Riehl verwies auf die nächste Mittwochswanderung am 15. März auf den Spuren der Römer im Bereich des Bendorfer Waldes und die nächste Sonntagswanderung am 26. März auf dem RheinBurgenWeg von Wolken nach Güls. Gäste sind zu jeder Wanderung willkommen und können sich über die Aktivitäten des Vereins beim 1. Vorsitzenden Gabriel Riehl, Tel. (0 26 01) 9 11 73 60 informieren.
