Allgemeine Berichte | 15.06.2023, 16:10 Uhr

Denkmalverein lädt ein:

Was aßen die Römer und wie hat es geschmeckt?

Sinzig. Was haben die Römer gegessen, und wie hat es geschmeckt? Das zu erfahren, lädt der Förderverein Denkmalpflege und Heimatmuseum Sinzig am Samstag, 8. Juli ein: „Vom Ei zum Apfel – Römische Esskultur erfahren, erleben, erschmecken“ ist das Motto einer Veranstaltung ab 17.00 Uhr im Bistro Feliz am Sinziger Markt. Dahinter steckt ein römisches Gastmahl, garniert mit Erläuterungen zur römischen Esskultur. Vorstandsmitglied und Limes Cicerone Achim Habbel und Meik Stiegler haben zusammen mit der Familie Romes vom Bistro Feliz in Anlehnung an überlieferte römische Rezepte ein Vier-Gänge-Menü ausgewählt und laden zum römischen Abendessen, einer sogenannten cena, ein.

Das Abendessen - eigentlich handelt es sich ja um eines der bekannten Turmgespräche des Vereins - wird eingebettet in Wissenswertes und Unterhaltsames zur römischen Esskultur. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr und dauert etwa dreieinhalb Stunden. Das Bistro Feliz bietet das Vier-Gänge-Menü für 45 Euro pro Person zzgl. Getränken an. Eine vegetarische Alternative ist erhältlich. An Getränken werden Wein, Wasser und Traubensaft angeboten. Die Bezahlung erfolgt am Veranstaltungsabend im Feliz. Der Verein kümmert sich um die Organisation, den passenden Rahmen und präsentiert das begleitende Vortrags- und Unterhaltungsprogramm. Um Anmeldung wird gebeten bei Achim Habbel, möglichst per E-Mail an achim@habbel.net, alternativ per SMS, WhatsApp-Nachricht oder auch telefonisch an 0176/6425965. Wer die vegetarische Alternative wünscht, gibt das bei der Anmeldung bitte an.

Das römische Gastmahl steht in engem Zusammenhang der kürzlich im Museum eröffneten neuen Dauerausstellung „Steinbeil – Ziegel – Bilderschüssel: Archäologische Spurensuche an Rhein und Ahr“ . Sinzig war im zweiten Jahrhundert nach Christus ein überregional bedeutsamer Produktionsstandort für römisches Tafelgeschirr, sog. Terra Sigillata. Davon zeugen zahlreiche herausragende Funde, die in der vollkommen neugestalteten Abteilung für Vor- und Frühgeschichte unseres Heimatmuseums nun seit Mitte Mai zu bestaunen sind.

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