Allgemeine Berichte | 10.02.2020

Karnevalssitzung in Fachbach

Was für ein Abend, was für ein großartiges Programm!

Tausend und eine Nacht war einer der Glanzpunkte.Fotos: MFU

Fachbach. Bunt ging es auf der großen Bühne im Fachbacher Gemeindezentrum, der Turnhalle zu. Die Narrhalla war ausverkauft und die Jecken feierten die närrische Sitzung des Fachbacher Karnevalsvereins bis in den frühen Morgen.

Unter dem Motto „Flower-Power, Blumenkleid, beim FCV ist Hippiezeit“ wurden die Zuschauer vom Sitzungsduo Sonja Tappertz und Eberhard Morsch (2. Vorsitzender) durch ein kurzweiliges und abwechslungsreiches, sechsstündiges Programm geführt.

Mit dem Einzug aller Aktiven des FCV und der Begrüßung durch den Vorsitzenden Axel Patzig ging es sodann auch Schlag auf Schlag los. Mit einem Programm der Spitzenklasse, das keine Wünsche offen ließ und das Publikum in eine bunte Welt des Frohsinns mitnahm.

Den Anfang machten die Jüngsten. „Wenn ich einmal Hochzeit mach, dann immer nur mit dir“- in feschen Dirndln wirbelten die Tanzmäuse der Kolpingfamilie Nievern-Fachbach-Miellen über die Bühne, schlugen Räder und formten Herzen zu „Herzbeben“. Für diesen tollen Auftritt gab es gleich die erste Rakete und ohne Zugabe, durften die quirligen Tänzerinnen die Bühne nicht verlassen.

In die wunderbare Welt des Zirkus entführte der Carnevals-Club-Korpskommando Koblenz. Sie glänzten nicht nur in ihren schönen Kostümen, sondern zeigten tänzerische Höchstleistungen und Akrobatik wie die vielen anderen Showtanzgruppen auch. Mit einem Tanz der Vampire kamen die Tänzerinnen und Tänzer der „Bassemer Bur-Jecke“ daher. In die Unterwelt ging es bei den Wilden Hühnern des FCV. Sie machten mit ihrem Tanz aufmerksam, wie es um die Erde steht. In grauen Kostümen und riesengroßer Erdkugel übermittelten sie die Prophezeiung von dem Lied „Deine Welt“ E-Nomine. Herrlich anzusehen, wie sich diese Truppe in den letzten Jahren entwickelt hat. Als Mönche in roter Kutte betraten die Lahnochsen aus Nievern die Narrhalla. Die sich erst langsam zu den Rhythmen Macarena bewegten und sich danach als Cheerleading mit Posen und Puscheln entpuppten.

Very British ging es bei der Showtanzgruppe aus Horchheim zu. Hier tanzten auf hohem Niveau Kinder, Jugendliche und Erwachsene und ließen tolle Bühnenbilder entstehen.

Den Aufstand in orangen und roten Overalls probten die Mädels aus der JVA Frücht (Urban 5). Tausend und eine Nacht war ein weiterer Glanzpunkt. Aladin hatte drei Wünsche frei, die ihm von dem Geist Dschinni tänzerisch erfüllt wurden. Die grün-weißen Mädcher un Junge Neuwied zogen die Narren mit in ihren Bann.

Zurück in die Fünfziger ging es mit Rock and Roll, den das Frauenballett der Schälsjer (Pfaffendorf) zeigte. Während es die Herren vom gleichnamigen Verein nach Malle zog.

Neben den atemberaubenden Showtänzen durften die akuraten Gardetänze der Lahngarde SV Fachbach mit ihren Zwergenmariechen und Nachwuchs und Erwachsenen Garde, sowie die K.K. Funken „Rot-Weiß“ nicht fehlen. Auch für diese Darbietungen gab es viel Applaus.

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land: das bekannte Märchen, wurde von dem Elferrat in einem Sketch herrlich dargeboten.

Armin Roth kam als Professor nach „Bad Fachbach“ um von Goethe und dem „Heideröslein“ zu philosophieren. So mancher Knabe sich schon stach an den Dornen der wilden Blumen.

Die beiden Raumpflegerinnen Luzie und Karin von der Astersteiner Kirmesgesellschaft durften natürlich auch nicht fehlen. Dass sie keine zwanzig mehr sind, darüber waren sie sich einig. Da trägt man dann auch keinen Tanga mehr, sondern lieber einen mollig warmen „Bomber“ als Unnerbux. Das hat den Vorteil, dass man für den Sommerurlaub keinen Koffer mehr braucht, weil man das alles in die Bux stopfen kann.

Karl Krämer sorgte ebenso für Lachsalven und erzählte, dass seine Eltern im Lotto gewonnen hätte. Der größte Wunsch seiner Mutter war, einmal in Champagner zu baden. „Bist du verrückt Vatter?“- das teure Getränk so zu verschwenden. „ Jung, mach dir keine Sorgen, ich habe alles wieder zurück in die Flaschen gefüllt und sogar noch zwei mehr herausbekommen“.

Einen Rückblick auf die Kommunalwahlen im letzten Jahr, lieferte der Kommissar aus Fachbach Willi Willig, in einem Videoclip interessante und lustige Begebenheiten. „Drah‘ di net um - oh, oh, oh

schau, die CDU geht um - oh, oh, oh.“

Die Roten Husaren spielten auch in diesem Jahr wieder bekannte Stücke zum Mitsingen und die Narren holten sie mit einer Polonaise von den Stühlen.

Julia Schmidt sang sich in die Herzen der Narren

Sie hat eine tolle Stimme, liebt Tanz und Musik und steht nicht zum ersten Mal auf der Bühne. Julia Schmidt sang sich genauso in die Herzen der Narren, wie die „Hit Giganten“- ehemalige Prinzessinnen, Marktköniginnen, Pagen und aktiver Tanztrainerin die mit bekannten Songs und Performances aus den 50ern bis 80ern für Stimmung im Playback sorgten.

Für ein weiteres buntes Bühnenbild sorgte der hoheitliche Einmarsch der Tollitäten aus Lahnstein mit Gefolge. Prinz Michael der V. vom Elferratsschloss und ihre Lieblichkeit Lahno-Rhenania Linda I. machten ihre Aufwartung, richteten Grußworte an die närrischen Untertanen und verteilten Orden.

Auch in diesem Jahr gab es wieder den Heimatorden für besondere Verdienste für das Ehrenamt und die Brauchtumspflege rund um den Karneval. Bedacht mit dieser Auszeichnung wurden Regina Fuchs und Matthias Wagner. Den Pegasusorden der RZ erhielten Katja Patzig und Sonja Tappertz.

Ein phänomenaler Abend ging nach einem sechsstündigen Mammutprogramm zu Ende.

Für die musikalische Untermalung während der Sitzung und zum anschließenden Tanz bis früh am Morgen sorgte wieder DJ Dieda.

Die beiden Raumpflegerinnen Luzie und Karin von der Astersteiner Kirmesgesellschaft durften natürlich auch nicht fehlen.

Die beiden Raumpflegerinnen Luzie und Karin von der Astersteiner Kirmesgesellschaft durften natürlich auch nicht fehlen.

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land: das bekannte Märchen, wurde von dem Elferrat in einem Sketch herrlich dargeboten.

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land: das bekannte Märchen, wurde von dem Elferrat in einem Sketch herrlich dargeboten.

Tolle Tänze wurden geboten.

Tolle Tänze wurden geboten.

Tausend und eine Nacht war einer der Glanzpunkte.Fotos: MFU

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  • Roman Bermel: Hallo Julia. Du hast vollkommen recht. Ich habe lange bei euch gearbeitet und bin auch heute noch in der Grundschule unterstützend tätig. Ich kann nicht feststellen, dass weniger Unterstützung notwendig ist, eher das Gegenteil ist der Fall.
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