Allgemeine Berichte | 27.04.2021

Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V.

Was gibt es Neues bei den Katzenschutzfreunden?

Viele Katzen im Katzenhaus und auf Pflegestellen zu versorgen

DIe Katzenmama mit ihren sechs Kitten. Foto: Katzenschutzfreunde

Schalkenbach. Katzeninteressierte werden bemerkt haben, dass sich nicht wie so oft Unmengen an Katzen, die vermittelt werden können, auf der Homepageder Katzenschutzfreunde tummeln. So werden sich viele vielleicht fragen, was die Ehrenamtler des Vereins eigentlich so viel zu tun haben.

Doch vor allem im Hintergrund passiert derzeit sehr viel:

Im Katzenhaus werden momentan 12 Katzen versorgt. Zwei von ihnen sind frisch kastriert und leider krank, acht Katzen sind nicht anfassbar und müssen mit viel Geduld und Zuwendung betreut und gezähmt werden. Hierfür braucht es viel Einfühlungsvermögen, Geduld und vor allem Zeit.

Außerhalb des Katzenhauses kommen zudem regelmäßig noch drei Fellnasen zum Fressen. Ihre Schlafplätzchen haben sie in mehreren Schlafhäuschen, die regelmäßig gesäubert und mit Kuschelbettchen ausgestattet werden.

Auf drei Pflegestellen des Vereins werden tragende Katzen verwöhnt. Vergangene Woche kamen endlich, nach langem Bangen, sechs schwere Kitten auf die Welt. Die Mama hatte der Verein vor Wochen als Fundkatze übernommen und laut Ultraschall - von zwei verschiedenen Tierärzten bestätigt - sollten die Kitten schon eine Woche früher geboren werden.

Die Katze war so prall gefüllt, dass man schon dachte, sie platzt. Zum Glück ist alles gut gegangen – dank der versierten Pflegestelle. Denn die Katzenmutter war nach der anstrengenden Geburt des fünften Kittens so schwach, dass sie es nicht mehr alleine schaffte, das letzte Neugeborene zu versorgen. Die Pflegestelle konnte es retten, indem sie es aus der Eihülle befreite und die Nabelschnur, die um das Kitten herumgeschlungen war, zu entwirren. Den Kleinen geht es gut, sie wogen alle zwischen 120 und 130 Gramm. Die Mama scheint sehr erfahren zu sein und so denkt der Verein, dass dies nicht ihr erster Wurf war. Ihre Babys versorgt sie vorbildlich.

Eine weitere Pflegestelle in Ahrweiler kümmert sich seit Monaten liebevoll um einen Abgabekater, der sehr krank ist. Vorerst wird er leider noch nicht in ein neues Zuhause einziehen können, da ihm sehr wahrscheinlich noch eine große Zahnoperation bevorsteht. Momentan holt man sich eine zweite Meinung eines weiteren Tierarztes ein, da nach Einschätzung einer Praxis alle Zähne von dem armen, jungen Kater gezogen werden sollen und man so einen großen Eingriff erst noch von einem anderen Tierarzt bestätigen lassen will.

Pflege von traumatisierten Katzen

Auf sechs weiteren Pflegestellen sitzen Katzen, die nicht anfassbar sind und einfach Zeit und Geduld der betreuenden Personen brauchen.

Es ist immer eine sehr große Herausforderung für die Pflegestellen, auf solche traumatisierten Katzen einzugehen. Sicherlich werden sich auch diese Fellnasen an die Menschen gewöhnen und ihnen irgendwann vertrauen, aber bis dahin haben sie leider kein neues Zuhause, da sich die meisten Menschen lieber Katzen wünschen, die sofort kuscheln und schmusen.

Dabei werden gerade solche ehemaligen „Problem-Katzen“ anhänglich, wenn sie einmal ihren Zweibeiner gefunden haben, dem sie vertrauen können und der ihnen die Zuneigung und Sicherheit schenkt, die sie in ihrer Vergangenheit nie hatten. Sicherlich ist es besser, solche „Angsthäschen“ zu einer bestehenden, zutraulichen Katze zu vermitteln, so kann sich der Neuankömmling alles Positive abschauen. Die Katzenfreunde brauchen viel Hilfe bei vielerlei Aufgaben. Der Verein würde sich daher sehr freuen, wenn sich tierliebe Menschen bei ihm melden, die Zeit und Lust haben, ihn zu unterstützen.

Gerne kann man sich unter der Hotline 0 26 46/91 59 28 Montag bis Samstag von 9 bis 18 Uhr melden oder eine E-Mail an info@katzenschutzfreunde.de schreiben.

Pressemitteilung Katzenschutz-

freunde Rhein-Ahr-Eifel e.V.

DIe Katzenmama mit ihren sechs Kitten. Foto: Katzenschutzfreunde

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  • Andi-RLP: Hallo Herr oder Frau Bastian, Sie haben Recht, die Kommentarantwort von mir war falsch ausgedrückt. Das Wort "vertrauensvoll" steht natürlich im Bericht. Jedoch habe nicht ich den vertrauensvollen Abstimmungsprozess...
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