Hospiz-Vereins Cochem - Projektunterricht an Schulen zum Thema „Tod und Sterben“
„Was kann man tun, um nicht so traurig zu sein?“
Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen des Hospizvereins haben in einer intensiven Schulung gelernt, den Fragen der Kinder nicht auszuweichen
Cochem. „Was kann man tun, um nicht so traurig zu sein?“ Das ist eine der Fragen, die von Kindern häufig gestellt werden, die mit einem Trauerfall in der Familie konfrontiert sind. Die Antworten der Eltern sind individuell verschieden.
Aber sicher ist, dass es guttut, über das Sterben zu reden, auch wenn es wehtut.
Die Hospizvereine im Land haben sich das Ziel gesetzt, durch eine Woche Projektunterricht an Schulen zum Thema „Tod und Sterben“, die Kinder mit diesem Thema nicht allein zu lassen. Sie sollen die Möglichkeit bekommen, all ihre Fragen zu stellen und sie so gut wie möglich beantwortet zu bekommen. All dies findet im geschützten Raum ihrer Schule statt. Die Mitarbeiter/innen der Hospizvereine besitzen durch ihre intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Tod den notwendigen Hintergrund. Fünf ehrenamtliche Mitarbeiterinnen des Hospizvereins Cochem-Zell haben in einer intensiven Schulung gelernt, den Fragen der Kinder nicht auszuweichen. Auch die Kinder selbst werden ausreichend zu Wort kommen, um Berührungsängste mit dem Thema Tod abzubauen. Die Absolventinnen der Fortbildung „Hospiz macht Schule“ hoffen nun, dass sie Schulen und natürlich auch die Eltern von dieser Idee begeistern können. Nähere Informationen finden Interessierte unter www.hospizmachtschule.de. Außerdem startet der Hospizverein Cochem-Zell Anfang 2018 einen neuen Qualifizierungskurs für ehrenamtliche Sterbebegleitung.
