Abschluss der Kinderuni Rhein-Sieg
Was man nicht sagen kann, kann man trommeln
Workshop an der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Augustin
St. Augustin. Buchstäblich mit einem Trommelwirbel endete die Kinderuni Rhein-Sieg des Studienjahres 2015/16: Dr. Moses Asaah Awinongya, Dozent für Dogmatik an der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Augustin und Steyler Missionar, zeigte den Schülern afrikanische Gospels und lud zum Mitmachen ein. Die Kinder ließen sich schnell von der Musik und dem Rhythmus begeistern.
„Musik für Gott und die Menschen“ lautete der Titel der Veranstaltung. Damit ist die Bedeutung, die Musik für Christen in Schwarzafrika hat, gut umschrieben. „Menschen haben Freude an Musik, und so hat auch Gott Freude daran“, erklärte Awinongya.
Die Trommel ist in Afrika aber weit mehr als nur der Taktgeber. Sie ist ein echtes Kommunikationsmittel, dient beispielsweise in Schulen dazu, die Kinder nach den Pausen zurück in den Unterricht zu rufen. In der Musik können Trommeln Gefühle und Gedanken ausdrücken, sagte Awinongya: „Was wir mit Worten nicht ausdrücken können, können wir trommeln.“
Awinongya, der von afrikanischen Mitbrüdern aus der Ausbildungsgemeinschaft der Steyler Missionare unterstützt wurde, studierte mit den Schülern zwei Lieder in Swahili und Lingala ein. Die Kinder konnten dazu Trommeln, Rasseln oder Stöckchen ausprobieren. Sie fanden schnell heraus, dass das Trommeln nicht so einfach ist, wie es vielleicht aussieht – schon gar nicht, wenn man nebenbei noch singen und tanzen will. Und das taten die jungen Besucher des Workshops nach anfänglicher Vorsicht mit zunehmender Begeisterung.
Awinongyas Fazit: „Eine Stunde ist sicher nicht genug, um Trommeln zu lernen. Aber zum Ausprobieren und Spaß daran finden reicht es allemal.“
Pressemitteilung der
PTH St. Augustin
