Allgemeine Berichte | 13.10.2026, 09:33 Uhr

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Was moderner Gelenkersatz alles kann

Was Betroffene über Gelenkersatz und minimalinvasive OP-Methoden wissen sollten, erläutern Prof. Jan Schmolders und sein Team des Endoprothetikzentrums der Maximalversorgung im Rahmen eines Infoabends.  Foto:Joachim Gies | Marienhaus
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Bad Neuenahr-Ahrweiler. Fangen Gelenke an zu schmerzen, wird Alltägliches zur Herausforderung. Treppensteigen, Schuhe binden oder ein Spaziergang, der früher ganz selbstverständlich war. Häufig steckt Arthrose hinter den Beschwerden, die sich meist mit zunehmendem Alter einstellen und Betroffene massiv beeinträchtigen. Wenn konservative Behandlungsmöglichkeiten nicht mehr ausreichen, kann Gelenkersatz neue Beweglichkeit und damit ein Stück Lebensqualität zurückbringen. „Die Entscheidung für ein künstliches Gelenk ist für viele Menschen ein großer Schritt“, weiß Prof. Dr. Jan Schmolders, Chefarzt der Orthopädie und Leiter des Endoprothetikzentrums am Krankenhaus Maria Hilf. Umso wichtiger sei es, sich im Vorfeld gut zu informieren.

Am 20. Oktober nehmen er und sein Team sich persönlich Zeit, um Betroffene, Angehörige und Interessierte zu beraten. Der kostenfreie Infoabend startet um 17 Uhr in der Aula des Klinikums. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Spitzenversorgung direkt vor der Haustür

Die Endoprothetik-Experten in Bad Neuenahr gehören zu den qualifiziertesten des Landes – bestätigt durch die Zertifizierung als Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung (EPZmax). Diese höchste Auszeichnungsstufe in Sachen Gelenkersatz steht für eine medizinische Versorgung auf höchstem Niveau. In Rheinland-Pfalz gibt es nur dreizehn solcher Schlüsselstandorte. Sie sind Anlaufstellen für die routinierte Erstimplantationen von Kunstgelenken sowie für besonders komplexe Operationen, aufwendige Wechsel bereits vorhandener Prothesen (Revisionseingriffe) und die Behandlung von Komplikationen nach Voroperationen.

Von der Implantatwahl bis zur künstlichen Intelligenz

Ein Schwerpunkt des Infoabends liegt auf modernen Möglichkeiten der Endoprothetik. Die Experten zeigen, welche Unterschiede verschiedene Implantate und operative Zugangswege machen können und wie digitale Technologien den Eingriff unterstützen. Künstliche Intelligenz, computergestützte Navigation und Robotik können zum Beispiel dabei helfen, die Operationsplanung zu präzisieren und Implantate möglichst individuell auszurichten.

Der Infoabend ist Teil der Veranstaltungsreihe „Medizin verstehen | Infoveranstaltungen von Experten für Jedermann“, die in Kooperation mit dem Förderverein des Klinikums stattfindet und jeden Monat ein anderes Krankheitsbild in den Fokus nimmt. Im Anschluss an kurze Vorträge haben Teilnehmende die Gelegenheit, individuelle Fragen zu stellen und mit den Referenten ins Gespräch zu kommen. Weitere Themen und Termine finden Interessierte auf der Homepage des Krankenhauses unter www.marienhaus-klinikum-ahr.de.

Der Veranstaltungsort, die Aula des Klinikums, ist auf kürzestem Wege über den Eingang des Nebengebäudes Haus Klara erreichbar (unterhalb des Krankenhauses, direkt hinter dem Hubschrauberlandeplatz). Autofahrerinnen und -fahrer können den angrenzende Parkplatz Klara nutzen.

Was? Minimalinvasiver Gelenkersatz - Von Knie bis Hüfte: Innovative Lösungen für maximale Beweglichkeit

Wann? Dienstag, 20.10.2026 | 17:00-18:30 Uhr

Wo?Aula im Krankenhaus Maria Hilf

Dahlienweg 3 | 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler

Was Betroffene über Gelenkersatz und minimalinvasive OP-Methoden wissen sollten, erläutern Prof. Jan Schmolders und sein Team des Endoprothetikzentrums der Maximalversorgung im Rahmen eines Infoabends. Foto:Joachim Gies | Marienhaus Foto: JOACHIM GIES

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