Allgemeine Berichte | 08.11.2019, 12:54 Uhr

DLRG-Bezirk übte nächtlichen Einsatz mit Unterstützung des THWs und des MHW am Hammersteiner Werth.

Wasserrettung in der Dunkelheit

Aufwendige Großübung der Deutschen-Lebens-Rettungs-Gesellschaft des Bezirks Westerwald-Taunus

Auch die Suche nach zwei von Bord gesprungenen Personen in Taucheinsätzen gehörte zu den Aufgaben. Fotos: privat
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Westerwaldkreis. Zum Abschluss der 1000-Jahr-Feier von Bad Hönningen macht sich unter dem Namen „Hönninger Lichter“ ein Schiffskonvoi in Koblenz auf den Weg den Rhein herunter – Feuerwerke steigen an beiden Uferseiten auf. Und dann passiert ein Unglück: Zwei Ausflugsschiffe kollidieren und werden schwer beschädigt. Ein Schiff treibt den Rhein herunter, ein zweites Schiff kann sich in den Altrheinarm am Hammersteiner Werth retten. Fahrgäste und Besatzungen warten in der Dunkelheit auf ihre Rettung.

Zum Glück ist dieses Szenario nur reine Fiktion, welche für eine nächtliche Großübung der Deutschen-Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) des Bezirks Westerwald-Taunus als Basis diente. Rund 70 Einsatzkräfte der DLRG, des Technischen Hilfswerks (THW) und des Malteser Hilfswerks (MHW) arbeiteten in dieser Nacht zusammen und nutzten die Möglichkeit, die eigenen Fähigkeiten zu trainieren.

Ungewöhnlich betriebsam für einen Samstagabend ging es am Altrheinarm bei Hammerstein zu, als die Einsatzkräfte mit Blaulicht eintrafen, und den Einsatz starteten. Neben der Evakuierung der Fahrgäste – dargestellt durch Mimen – von einem Schiff der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung gehörte auch die Suche nach zwei von Bord gesprungenen Personen in Taucheinsätzen zu den Aufgaben. Am Uferbereich beschäftigten einige Mimen die Einsatzkräfte, die für die Aufnahme und sanitäre Erstversorgung der Fahrgäste zuständig waren.

Durch die Fachgruppe Beleuchtung des THWs wurde der Einsatzort taghell beleuchtet, sodass die geretteten Personen sicher an Land gebracht und dem MHW zur weiteren Behandlung übergeben werden konnten.

Für die DLRG sind solche Übungen eine gute Möglichkeit, um die Zusammenarbeit mit weiteren Hilfsorganisationen zu festigen, die Abläufe eines Großeinsatzes zu üben und die eigenen Leistungen zu reflektieren. Außerdem können im Rahmen der Übungen Neuerungen getestet werden, die vielleicht auch in realen Einsätzen von Vorteil sein können. So wurde die Kennzeichnung der verschiedenen Einsatzposten durch farbige Knicklichter in dieser Übung getestet. In der nächsten Zeit hat es sich der DLRG-Bezirk zur Aufgabe gemacht, verschiedene Abläufe weiter zu trainieren, um Erfahrungen zu sammeln und auch in Zukunft für Sicherheit und Rettung am, im und auf dem Wasser zu sorgen.

Für die DLRG sind solche Übungen eine gute Möglichkeit, Innovationen zu testen und Vorgehensweisen zu reflektieren.

Für die DLRG sind solche Übungen eine gute Möglichkeit, Innovationen zu testen und Vorgehensweisen zu reflektieren.

Rund 70 Einsatzkräfte der DLRG, des Technischen Hilfswerks und des Malteser Hilfswerks übten in dieser Nacht zusammen.

Rund 70 Einsatzkräfte der DLRG, des Technischen Hilfswerks und des Malteser Hilfswerks übten in dieser Nacht zusammen.

Auch die Suche nach zwei von Bord gesprungenen Personen in Taucheinsätzen gehörte zu den Aufgaben. Fotos: privat

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