Allgemeine Berichte | 08.11.2019

DLRG-Bezirk übte nächtlichen Einsatz mit Unterstützung des THWs und des MHW am Hammersteiner Werth.

Wasserrettung in der Dunkelheit

Aufwendige Großübung der Deutschen-Lebens-Rettungs-Gesellschaft des Bezirks Westerwald-Taunus

Auch die Suche nach zwei von Bord gesprungenen Personen in Taucheinsätzen gehörte zu den Aufgaben. Fotos: privat

Westerwaldkreis. Zum Abschluss der 1000-Jahr-Feier von Bad Hönningen macht sich unter dem Namen „Hönninger Lichter“ ein Schiffskonvoi in Koblenz auf den Weg den Rhein herunter – Feuerwerke steigen an beiden Uferseiten auf. Und dann passiert ein Unglück: Zwei Ausflugsschiffe kollidieren und werden schwer beschädigt. Ein Schiff treibt den Rhein herunter, ein zweites Schiff kann sich in den Altrheinarm am Hammersteiner Werth retten. Fahrgäste und Besatzungen warten in der Dunkelheit auf ihre Rettung.

Zum Glück ist dieses Szenario nur reine Fiktion, welche für eine nächtliche Großübung der Deutschen-Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) des Bezirks Westerwald-Taunus als Basis diente. Rund 70 Einsatzkräfte der DLRG, des Technischen Hilfswerks (THW) und des Malteser Hilfswerks (MHW) arbeiteten in dieser Nacht zusammen und nutzten die Möglichkeit, die eigenen Fähigkeiten zu trainieren.

Ungewöhnlich betriebsam für einen Samstagabend ging es am Altrheinarm bei Hammerstein zu, als die Einsatzkräfte mit Blaulicht eintrafen, und den Einsatz starteten. Neben der Evakuierung der Fahrgäste – dargestellt durch Mimen – von einem Schiff der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung gehörte auch die Suche nach zwei von Bord gesprungenen Personen in Taucheinsätzen zu den Aufgaben. Am Uferbereich beschäftigten einige Mimen die Einsatzkräfte, die für die Aufnahme und sanitäre Erstversorgung der Fahrgäste zuständig waren.

Durch die Fachgruppe Beleuchtung des THWs wurde der Einsatzort taghell beleuchtet, sodass die geretteten Personen sicher an Land gebracht und dem MHW zur weiteren Behandlung übergeben werden konnten.

Für die DLRG sind solche Übungen eine gute Möglichkeit, um die Zusammenarbeit mit weiteren Hilfsorganisationen zu festigen, die Abläufe eines Großeinsatzes zu üben und die eigenen Leistungen zu reflektieren. Außerdem können im Rahmen der Übungen Neuerungen getestet werden, die vielleicht auch in realen Einsätzen von Vorteil sein können. So wurde die Kennzeichnung der verschiedenen Einsatzposten durch farbige Knicklichter in dieser Übung getestet. In der nächsten Zeit hat es sich der DLRG-Bezirk zur Aufgabe gemacht, verschiedene Abläufe weiter zu trainieren, um Erfahrungen zu sammeln und auch in Zukunft für Sicherheit und Rettung am, im und auf dem Wasser zu sorgen.

Für die DLRG sind solche Übungen eine gute Möglichkeit, Innovationen zu testen und Vorgehensweisen zu reflektieren.

Für die DLRG sind solche Übungen eine gute Möglichkeit, Innovationen zu testen und Vorgehensweisen zu reflektieren.

Rund 70 Einsatzkräfte der DLRG, des Technischen Hilfswerks und des Malteser Hilfswerks übten in dieser Nacht zusammen.

Rund 70 Einsatzkräfte der DLRG, des Technischen Hilfswerks und des Malteser Hilfswerks übten in dieser Nacht zusammen.

Auch die Suche nach zwei von Bord gesprungenen Personen in Taucheinsätzen gehörte zu den Aufgaben. Fotos: privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bildergalerien
Lampionfest KW25
Lampionfest in Weißenthurm
Heimat aktiv erleben
Heimat aktiv erleben
Heimat aktiv erleben
Innovatives rund um Andernach
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0366#
Empfohlene Artikel
Der voll besetzte Marktplatz. Fotos: DU
16

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Obwohl er heuer schon in die 5. Runde geht, war der „Musiksommer Ahrweiler“ noch Ende Mai akut in Gefahr. Durch den relativ kurzfristigen Rückzug einer Sponsorenzusage, war dem beliebten Musikevent, das überdies nicht unerheblich zur Innenstadtbelebung beiträgt, eine wichtige Finanzierungssäule von rund 20.000 Euro weggebrochen. Doch dank des Engagements bestehender und neuer...

Weiterlesen

Laura Epstein (Mitte) wird neue Mayschoßer Weinkönigin, Eva Kirsch wird als Weinprinzessin amtieren. Rechts Mirco Burkardt (stellv. Vorsitzender WG Mayschoß-Altenahr). Foto: DU
20

Mayschoß. Zwei Wochen nachdem in Altenahr die zukünftigen Weinmajestäten verkündet wurden, zog mit Mayschoß am vergangenen Wochenende ein weiterer Mittelahr-Ort in Sachen Weinmonarchie nach: kommende Weinkönigin des Jahres 2026/27 wird Laura Epstein! Durch ihren Freund, der aus einer Mayschoßer Winzerfamilie stammt, ist die 25-jährige Musikerin eng mit dem Wein und dessen Anbau vertraut, schon oft packte sie im Weinberg tatkräftig mit an.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Foto: Polizei
7594

Die Gesuchten sollen einen 24-Jährigen bewusstlos geprügelt haben:

22.06.: Fahndung: Wer kennt diese Männer?

Köln. Die Kriminalpolizei Köln fahndet mit Bildern von Zeugen nach zwei Männern, die am 12. Februar (Weiberfastnacht) einen 24-Jährigen angegriffen und schwer am Kopf verletzt haben sollen.

Weiterlesen

Bei der symbolischen Durchschneidung des „Roten Bandes“.  Foto: WTE
1538

Ahrtal/Marienthal. Groß war der Andrang bei der offiziellen Einweihung des neuen Radweges zwischen Walporzheim und Mayschoß oberhalb von Marienthal auf dem Gelände der Firma Weiss. Stefan Schmitt, Leiter des Projektbüros „Wiederaufbau Ahrtal“ Landesbetrieb Mobilität (LBM) Rheinland-Pfalz, konnte hierzu - neben zahlreichen Offiziellen - viele Radfahrer/Inen sowie etliche Mandaträger/Innen und Radfahrgruppen,...

Weiterlesen