Allgemeine Berichte | 11.07.2022

Neues von der Cohorte XXVI aus Rheinbrohl

Wasserung und Taufe der Danuvina Alacris

Die Cohorte XXVI bei ihrem Besuch am Altmühlsee.  Foto: privat

Rheinbrohl. Die Cohorte XXVI Vol.C.R. aus Rheinbrohl ist dieses Mal einer Einladung von Prof. Dreyer und der Touristik-Information Gunzenhausen am schönen Altmühlsee gefolgt.

So zog die Cohorte XXVI mit „Sack und Pack“ Richtung Süden ins Frankenland. Dort schlugen sie für vier Tage ihr Lager auf. Anlass dieser beschwerlichen Reise war die Wasserung und Taufe der Danuvina Alacris. Die Danuvina Alacris konnte ihre Bootsbauhalle verlassen.

Mit einem Schwerlasttransport wurde sie zu den Ufern des Altmühlsees gebracht. Ein Kran hievte das ca. 6 Tonnen schwere Boot ans Wasser, wo es dann knapp über dem Wasser schwebte.

Nun hieß Prof. Dreyer das über 200 „Mann“ starke Publikum willkommen. Er informierte kurz über das Gesamtprojekt.

Es folgten Grußworte von Prof. Hirsch, einem der Vizepräsidenten der FAU Erlangen – Nürnberg, Hr. Fitz, dem Bürgermeister Gunzenhausens und Frau Naaß, der Vizepräsidentin des Bezirkstags Mittelfranken, die auch das Boot taufte.

Jetzt kam der Moment, auf den alle gewartet haben, dass Boot wurde auf das Wasser gelegt.

Hierbei kam das Boot zum ersten Mal mit Wasser in Berührung. Dies alles ist ein Bestandteil des Bootsbaus. Das Boot kann dabei leicht sinken, da es noch nicht ganz dicht ist. Das Holz quillt auf und dehnt sich aus – erst jetzt wird das Boot wirklich dicht.

Da sehr wenig Wasser eindrang, womit man nicht rechnete, konnte die Jungfernfahrt gewagt werden.

Begleitet wurde die Danuvina Alacris von der F.A.N (Fridericiana Alexandrina Navis).

Mit an Bord war selbstverständlich ein Teil der Cohorte XXVI, welcher „seetauglich“ war.

Das Boot ging ohne Steuerruder aufs Wasser, denn diese waren noch nicht montiert! So konnte dieser Bootstyp unter Beweis stellen, dass er so auch im Notfall manövrieren kann und das auch nur, wenn ein erfahrener Kapitän (Prof. Dreyer) seine Ruderer entsprechend zu instruieren versteht. Am Ende kamen beide Boote wieder sicher im Hafen an.

Das Event wurde durch ein umfangreiches Living History Angebot ergänzt, der Cohors XXVI Vol.C.R. aus Rheinbrohl mit ihrer 12-Mann starken Abordnung. Die Cohorte XXVI „rekrutierte“ kurzerhand die Reenactor der Universität Erlangen-Nürnberg und der freiwilligen Helfer, die den Bootsbau unterstützten. Die Cohorte XXVI campierte vor Ort und gewährte den Besuchern an ihren Ständen und zahlreichen Gegenständen, Einblicke in die römische Welt. Ferner wurde die römische Küche, erklärt von Gaia Cäcilia (Gerti Bervar) und Juventia Fara, verschiedene Gewandungen, sowie das Lagerleben erklärt. Ein Stand, an dem kostenlos römisches Essen verzehrt werden konnte, wurde auch präsentiert.

Zwei bereits fertige, der für die Besatzung der Danuvina Alacris bestimmten Schilde, konnten ebenso aufgestellt werden.

Auch die kleinen Besucher kamen wie immer bei der Cohorte XXVI nicht zu kurz. Wie üblich wurden die jungen Rekruten (Tironem) von Matius Titus (Matthias Königshoven) unterstützt von Secundus Vergilius Poplicola, zum Auxiliar mit anschließendem Diploma, die beurkundet nun ein Auxiliar zu sein ausgebildet.

Als Bestandteil der Ausbildung wurde die Rekruten (Tironem) zum Sagittarius (Bogenschützen) von Tiberius Titus Armenius (Joachim Bervar) ausgebildet. Auch diese wurde auch gerne angenommen.

Selbstverständlich, wie es bei der Cohorte XXVI üblich ist, wurde auch Römisches Handwerk dargestellt, wie das Kammweben, präsentiert von Antia (Anita Küpper) welches zur feinen Kunst gehört. Da waren auch noch die Drechselarbeiten von Adrius Cula (Andreas Sommer), der von Kaeso Flavius Ruso (Sascha Köhler) unterstützt wurde. Das Kaltschmieden übernahm natürlich der Centurio der Cohorte XXVI, Flavius Linus Cato (Reinhold Küpper), als auch noch die Erklärung der Werkzeuge der römischen Auxiliare.

Präsentiert und erklärt wurde den interessierten Besuchern, die verschiedenen Bogenarten und deren Bedeutungen. Auch verschiedene Pfeilspitzen und deren Einsatzbereich kam nicht zu kurz. Besprochen wurde auch der Umgang mit Hieb- und Stichwaffen (dem Gladius) und diverser Stangenwaffen und deren Einsatzbereich. Nicht zu vergessen, der Spezialist für Kettenhemden und Rüstungsgegenstände Augustus Gavius Exuperantius (Thomas Hergert), dieser Hilfe von Caelus Murrius Postumus hatte.

Die Cohorte XXVI hatte sogar ihren eigenen Medicus dabei mit Namen Octavianus Cornelius Sentius (Dirk Baumann). Dieser besprach die Medizin und diverse chirurgische Instrumente, die unter anderem in der Feldchirurgie angewandt wurden.

Die Cohorte XXVI bei ihrem Besuch am Altmühlsee. Foto: privat

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