Allgemeine Berichte | 26.02.2016

Realschule plus Mülheim-Kärlich

„Wege zur Erlangung der Berufsreife“

Elterninformationsabend für Schüler/innen der Stufen B8 und B9

(Vorne v.l.:) Marita Naumann, Katrin Lyding, Phillipp Binder, Simone Densing, (hinten v.l.:) Michael Klewin, Gerhard Müller, Sandra Kehr, Birgitta Müller, Franca Bremser, Birgit Delius, Wolfgang Neumann. privat

Mülheim-Kärlich. Unter diesem Titel fand an der Realschule plus im Rahmen der Schwerpunktschule erstmalig ein Elterninformationsabend für Schüler/innen der Stufen B8 und B9 statt. In diesem Schuljahr sind die ersten Förderkinder in die Abschlussklassen des Berufsreifezweiges aufgestiegen. Für sie gilt es, zum Schuljahresende den Abschluss der besonderen Form der Berufsreife (Abschluss mit dem Förderschwerpunkt Lernen) zu erlangen, um anschließend die Entscheidungzu treffen, welchen Weg sie einschlagen für das verbindliche 10. Schulbesuchsjahr mit dem Ziel der Erlangung der (allgemeinen) Berufsreife (früherer Hauptschulabschluss). Diese Entscheidung zu treffen fällt sicherlich schwer, denn es gibt eine Vielzahl an Bildungsangeboten und Unterstützungen. Diese zum gleichen Zeitpunkt und aus erster Hand zu erfahren, war Ziel des Elterninformationsabends.

Schulleiter Gerhard Müller begrüßte zunächst die interessierten Eltern mit ihren Kindern, die Klassenlehrerinnen und die nachfolgenden Referenten/innen und stellte sich als neuen Schulleiter der Realschule plus Mülheim-Kärlich vor. Die Förderlehrerin der Realschule plus Mülheim-Kärlich, Franca Bremser, informierte über die Voraussetzungen zur Erlangung der besonderen Form der Berufsreife, und die Job-Füxinnen der Realschule plus Mülheim-Kärlich, Simone Densing und Katrin Lyding, deren Stellen vom Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert werden, gaben eine Übersicht über die verschiedenen Wege zur Erlangung der Berufsreife.

Konrektorin Marita Naumann nannte die Zugangsvoraussetzungen und die Bestimmungen für den Erwerb des Berufsreifeabschlusses.

Die kommissarische Schulleitung der Elisabethschule in Andernach, Birgitta Müller und Phillipp Binder, stellte das individuelle Konzept des freiwilligen 10. Schuljahres ihrer Förderschule vor und machte Eltern und Schülern das Angebot eines Hospitationstages.

Von der praktischen und bereits berufsorientierten Ausrichtung eines Berufsvorbereitungsjahres an den Berufsbildenden Schulen berichteten die Schulsozialarbeiterin Birgit Delius und der Teamleiter des BVJ Wolfgang Neumann (August-Horch-Schule in Andernach mit Fachrichtung Technik) sowie der Schulsozialarbeiter Michael Klewin (Carl-Benz-Schule in Koblenz mit der Fachrichtung Technik). Herr Klewin ergänzte seine Informationen mit den hauswirtschaftlichen Schwerpunkten, die im Rahmen des Berufsvorbereitungsjahres an der Julius-Wegeler-Schule in Koblenz angeboten werden.

Bereits in der Klassenstufe 8 wurde mit den Vertretern der Agentur für Arbeit, Josef Thyssen als Berufsberater und Sandra Kehr als Reha-Beraterin, eng zusammengearbeitet. Frau Kehr erläuterte noch einmal das breite Spektrum der unterstützenden Maßnahmen der Agentur für Arbeit und terminierte bereits für den nächsten Vormittag Einzelberatungen mit Schülern/innen und deren Eltern. Damit die individuellen Ziele der Förderung eindeutig sind, nahmen an diesen Beratungsgesprächen auch die Klassenlehrerinnen und die Förderlehrerin teil.

Natürlich steht auch der direkte Weg in ein Ausbildungsverhältnis offen, um den Berufsreifeabschluss zu erlangen.

Einzelne Unternehmen signalisieren ihre Bereitschaft, unseren Schülern/innen auch mit dem Förderschulabschluss einen Ausbildungsvertrag anzubieten. Dies ist sicherlich auch das Resultat des Modells „Praxistag“, durch das sich Ausbilder/innen und Schüler/innen über den Zeitraum von einem Schuljahr gegenseitig einschätzen können. Auch der Weg in eine Ausbildung kann unter bestimmten Voraussetzungen durch die Agentur für Arbeit begleitet und unterstützt werden. Nach vielen In

formationen und der Beantwortung einzelner Fragen fasste Konrektorin Marita Naumann zusammen:

„Gemeinsam werden wir für jedes Kind einen individuellen Weg finden, den Abschluss der Berufsreife zu erlangen.“

(Vorne v.l.:) Marita Naumann, Katrin Lyding, Phillipp Binder, Simone Densing, (hinten v.l.:) Michael Klewin, Gerhard Müller, Sandra Kehr, Birgitta Müller, Franca Bremser, Birgit Delius, Wolfgang Neumann. Foto: privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Rita Butz: Sehr schön verfasster Bericht , sehr zutreffend und diese beiden " Helden " üben eine Vorbildfunktion für unsere Gemeinde aus !! L. G. verbunden mit meiner höchsten Wertschätzung!!

BLICK aktuell-Bilderrätsel: Folge 1

  • Rüdiger Knieps: Kesseling im Kreis Ahrweiler
  • Michael Kroeger: Bestätigung Wahlergebnis am 13.4.2026. Mark Geimer wird Stadtbürgermeister. Unterschrift Nutzungsvertrag Windkraft am 17.4.2026 durch den 1. Beigeordneten Werner Lahme. Die Vereidigung Mark Geimer als...
Kleinanzeigen
Kirmes Polch
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0240#
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0240#
Suchen Auslieferungsfahrer
Kirmes Löhndorf
Anzeige KW 16
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0240#
Kooperationsgeschäft
Empfohlene Artikel
Daniel Robbel hatten einige lustige Geschichten dabei. Fotos: privat
15

Bad Breisig. Eine Lesung in einer Therme: was zunächst ungewöhnlich klingt, entpuppte sich als echter Volltreffer. Die Veranstaltung „Best of Ahrtal“ in den Römer-Thermen bot den gut gelaunten Gästen einen ebenso unterhaltsamen wie genussvollen Abend und könnte durchaus den Auftakt für eine neue Kultur-Reihe mit besonderem Thermen-Flair bilden.

Weiterlesen

Auch Ehrungen standen auf dem Programm.  Foto: AB
22

Remagen. Zahlreiche Worte des Dankes und der Anerkennung für ihre freiwillige Hilfe zum Wohle der Bevölkerung zogen sich am Samstag wie ein roter Faden durch den Kameradschaftstag der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Remagen mit den Einheiten Remagen, Kripp, Oberwinter, Unkelbach, Oedingen und Rolandswerth. Gut 160 Feuerwehrleute der Gesamtstadt nahmen am Kameradschaftstag im Foyer der Rheinhalle teil.

Weiterlesen

Weitere Artikel
3

Tag der Diakonin plus am 6. Mai in Koblenz

„Gott diskriminiert nicht“

Koblenz. Die Einführung des Diakonats der Frau ist seit Jahren ein wichtiges Anliegen des Katholischen Deutschen Frauenbunds (KDFB), der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), des Netzwerks Diakonat der Frau sowie vieler Katholikinnen weltweit und hier vor Ort.

Weiterlesen

Dauerauftrag
Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Dauerauftrag Imageanzeige
Dauerauftrag 2026
Rund ums Haus "Baustellen / Wertstoffhöfe"
Rund ums Hause Mayen/Mendig
Dauerauftrag 2026
Werksverkauf Anhausen
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0240#
Kirmes Polch
Kirmes Polch
Handwerkerhaus
Brunchanzeige
Praxis an neuem Standort
Kirmes in Löhndorf
Kirmes in Löhndorf
Ausverkauf
Maibaumstellen Heimersheim