Dorfgemeinschaft Heeg
Wegkreuz an historischer Stelle errichtet
Heeg. Bis in die 1960er Jahre stand an der Bundesstraße 256 zwischen den Ortschaften Heeg und Hähnen in der Gemeinde Dattenberg ein Wegekreuz. Jetzt wurde an dieser historischen Stelle ein über zwei Meter hohes Kreuz von der Dorfgemeinschaft Heeg wieder aufgestellt.
Weg- oder Flurkreuze standen früher an vielen Weggabelungen oder Wegkreuzungen. Oft auch an Stellen, an denen sich ein tragisches Ereignis ereignet hatte. Die Kreuze spielten auch eine wichtige Rolle bei Wallfahrten oder Bittgängen, bei denen um den Segen Gottes oder die Abwendung von Gefahren oder Notlagen gebeten wurde.
Nach einer Idee des Heegers Klaus Krumscheid wurde das Kreuz aus Eichenholz von der Schreinerei Schneider aus Leubsdorf gefertigt. Das Besondere daran ist eine vergoldete Rille auf dem senkrechten Balken, in der sich das Licht der im Westen untergehenden Sonne spiegelt. Damit ist das „Heeger Kreuz“ nicht nur ein Symbol religiöser Traditionen, sondern auch ein weithin sichtbares Kunstobjekt.
Maßgeblich beteiligt an der Errichtung des Kreuzes waren Willi Wagner, Walter Mohr, Senthujan Pathmanathan und Klaus Krumscheid, die mit viel technischem Sachverstand und tatkräftiger Hilfe die Durchführung der Maßnahme überhaupt erst ermöglichten. Mit diesem Gemeinschaftsprojekt wollen die Bürgerinnen und Bürger der Dorfgemeinschaft Heeg die Tradition der Flur- und Wegekreuze erhalten. Natürlich soll die Wiedererrichtung des Wegekreuzes zum Abschluss auch gebührend gefeiert werden.
Unterstützt wurde die Maßnahme durch das LEADER-Bürgerprojekt. Ein Förderprogramm der Europäischen Union und des Landes Rheinland-Pfalz.
BA
Das „Heeger Kreuz“ an der L 256.
