Allgemeine Berichte | 11.12.2025

Eine Steigerung gibt es immer - die Turnerfrauen U50 Rieden feiern, lachen und glänzen gleich an zwei Tagen

Weihnachtsglanz trifft Kölsche Lebensfreude

Helga und Doris mit den Gastgebern. Fotos: privat

Rieden. Die Turnerfrauen U50 des TV Rieden verwandeln Weihnachten traditionell in eine festlich-fröhliche Großveranstaltung. Anstelle einer kleinen Feier organisieren sie gleich zwei Tage voller Adventsstimmung – mit Musik, Glanz, Geschichten und herzhaftem Gelächter. Der Auftakt fand am Sonntag bei der „Kölsche Weihnacht“ in Mendig statt. Dort traf Advent auf kölsches Lebensgefühl. Die Paveier und ihre Gäste sorgten für ein musikalisches Feuerwerk, das mühelos zwischen Weihnachtszauber und Karnevalsstimmung wechselte. Lieder für das Herz und humorvolle Geschichten brachten die gesamte Gruppe in beste Laune.

Im Anschluss folgte ein Besuch im festlich vorbereiteten Ratskeller. Eine große, geschmückte Tafel stand bereit, an der alle ihr Essen genießen und in Ruhe miteinander ins Gespräch kommen konnten. An diesem Abend wurden die beiden Leiterinnen der Turnerfrauen, Helga Marx und Doris Pannek, geehrt. Mit warmen Worten, Geschenken und viel Applaus dankte man ihnen für ihren ganzjährigen Einsatz. Ohne die beiden wäre die Gruppe, so hieß es, „wie ein Adventskranz ohne Kerzen“. Die ungewohnte Form der Weihnachtsfeier erwies sich als voller Erfolg.

Bereits am Dienstagabend kam die Gruppe erneut zusammen – diesmal bei Monika im weihnachtlich geschmückten Wohnzimmer, das sofort Adventsstimmung auslöste. Hier wurde der große Jahresabschluss gefeiert. Mit Spannung wurde die Ehrung der drei fleißigsten Turnerfrauen erwartet. Die Plätze gingen an Henni Sauerborn (1. Platz), Sabine Burger-Häs (2. Platz) und Inge Weber (3. Platz). Sie wurden mit Jubel und Geschenken gefeiert.

Auch die Helferinnen hinter den Kulissen erhielten Anerkennung, nachdem die Mannschaftskasse geöffnet worden war. Eine liebevolle Würdigung ging an Conny Doll, die Eventmanagerin mit Fantasie und Organisationstalent, an Renate Reuter, die Administratorin mit Überblick auch in trubeligen Momenten, und an Marie-Therese Weiler, die Kassenwartin, die Zahlen so ordentlich sortiert wie andere Christbaumkugeln. Der größte Dank galt jedoch Monika und Michele, die das ganze Jahr über die „Tuttenklause“ zur Verfügung stellen und sich stets mit Herz, Humor und Engagement einbringen. Für besondere Anlässe wie diesen öffnen sie zusätzlich ihr Weihnachtswohnzimmer. Helga fand für beide herzliche Worte und bedankte sich im Namen aller Turnerinnen.

Ein reich gedeckter Tisch mit zahlreichen selbstgemachten Leckereien sorgte für weitere Adventsstimmung. Die Auswahl hätte jeder Weihnachtsmarkt konkurriert, und der festliche Duft erfüllte den Raum. Eine besondere Überraschung bot Monikas Geschichte über die „guten alten Zeiten“ in der Hackenbruchsmühle. Sie berichtete von vollen Wirtshausstuben – nicht nur in der „Stempelzeit“ – von Frauen, die Lohntüten abfingen, von Originalen und ihren Anekdoten sowie von der harten Arbeit jener Jahre. Humorvoll wurde es beim Erinnern an das Schlachten der Schweine und das Wurstmachen in der eigenen Küche. Die Erzählung zeichnete Bilder von mit Würsten behangenen Besenstielen und nächtlich verzehrter Wurstsuppe.

Die Quintessenz der Geschichte lautete, dass früher vieles mühsamer war, der Zusammenhalt jedoch stärker und über Streiche herzlicher gelacht wurde. Dieser Geist soll in der Gruppe erhalten bleiben. So endeten zwei stimmungsvolle Feiern voller Gesang, Lachen, Rückblicken und weihnachtlichem Glanz. Nach dem Karneval beginnt das Turnen wieder, und das neue Turnerjahr startet wie gewohnt mit Freude, Schwung und einer Prise Glitzer.

Die drei fleißigsten Turnerinnen.

Die drei fleißigsten Turnerinnen.

Helga und Doris mit den Gastgebern. Fotos: privat

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